Treffen mit Freunden in Riegel am Kaiserstuhl

28.09. - 03.10.2021


1.Tag Dienstag 28.09.2021


Relativ spät und spontan kam der Entschluss bei diesem Herbsttreffen einiger Forenmitglieder (ehemalige Deauville Fahrer) teilzunehmen. Der übrig gebliebene Urlaub meiner verschobenen Konzerte musste auch weg, daher passte alles zusammen, nur das Hotel hatte Anfangs nicht die komplette Zeit frei. Dank einer Stornierung aus einer anderen Gruppe, konnte ich dann doch teilnehmen. Also zeitig am frühen Morgen abgefahren um erst einmal einen großen Til der Strecke hinter mich zu bringen. Das Wetter waar trocken, jedoch in den Kasseler Bergen etwas frisch. Gelegentlich kam etwas Nebel dazu, aber keine echten Einschränkungen. Die Fahrt verlief störungsfrei, bis auf einen Transporter, der Überholen wollte und mich anscheinend im toten Winkel hatte. Zum Glück habe ich eine anständige Hupe angebaut.





In Butzbach kam mein geplanter Stopp. Zuerst einmal Volltanken und danach in das Café Mack, welches immer wieder gerne auf Touren angesteuert wird. Dort gab es Frühstück mit Kaffee und Mettbrötchen (natürlich mit Zwiebeln) und nach einem kleinen Spaziergang um das Haus fuhr ich weiter. Eigentlich wollte ich bei Frankfurt am Flughafen zu der Gedenkstätte der Luftbrücke, jedoch war dort eine riesige Baustelle und ich durfte laut Navi unbekannte Straßen durch den Cargo Bereich des Flughafens fahren. Also unverrichteter Dinge zurück auf die Autobahn und weiter.





Jetzt kam ich an der 10 Kilometer langen "eHighway"-Teststrecke für Elektro-Lkw vorbei. Gesehen habe ich aber noch nie einen Lkw, der das nutzen kann. Dann kam eine ganz kurze Zähflüssigkeit aufgrund einspuriger Tagesbaustelle, aber es gab nicht wirklich Stillstand. Vorbei am Hockenheimring immer weiter Richtung Süden um bald die Autobahn für meine Fotostopps zu verlassen. Das Wetter wurde immer wärmer.





Kaum die Autobahn verlassen gab es ein déjà vu zur letzten Tour.
Straßensperre - Umleitung
Erst versuchte ich noch zurück auf meine Route zu kommen, jedoch trieb mich die Umleitung in die entgegengesetzte Richtung. Also Fotostopp eins gelöscht und zurück "frei Schnauze". Plötzlich war ich ein Stück auf der Bertha-Benz-Memorial-Route, hatte aber keine Chance auf ein Foto der Hinweistafel. Kaum zurü,ck auf der Strecke angekommen kam auch schon die nächste Sperre. Wieder ein großer Umweg durch den Schwarzwald und wieder nicht dort hingekommen, wo ich hin wollte. Diesmal war ich an der Nagoldtalsperre angekommen. Leider kein Kaffee zu bekommen und weiter wieder eine Sperre. Das ging gefühlt so weiter und nach der sechsten !!! Umleitung gab es den Beschluss, bei einer Kaffeepause in Sigis Backstübli, anschließend direkt zum Zielort zu fahren.





Leider zwang mich mein kaputt gehendes Touchdisplay zu immer häufigeren "Kalibrier" Stopps, da das Display immer dann ein Eigenleben entwickelt, wenn es eine Aktion zum Abbiegen gibt. Trotzdem fand ich den Weg zum Ziel. Kurz vor dem Ziel dann einen Treffer auf der Linse vom Fotoapparat, den ich aber erst später entdeckte. Noch einmal Vollgetankt für die Tour am nächsten Tag und dann, 500 Meter vor dem Ziel, natürlich noch eine Sperre. Diesmal die Brücke, die ich benötige. Also in den nächsten Ort um dort in einem Wohngebiet zu drehen und zurück. Endlich vor dem Hotel angekommen standen da schon Steffen und Sabine mit Hund Nelly. Schnell wurde ich eingewiesen, eingecheckt und nach einer erfrischenden Dusche gingen wir zum Abendessen mit leckeren Köstlichkeiten. Ich bin gespannt ob sich das mit den Umleitungen so fortsetzt, aber ansonsten war es trotzdem ein sehr schöner Tag.





Tiefsttemperatur      12,5 Grad
Höchsttemperatur      21,0 Grad
Tagesfahrleistung        685 km


2.Tag Mittwoch 29.09.2021


Bevor die heutige Tour startete ein wenig Nachrichten mit einem freundlichen RT Fahrer ausgetauscht. Er fand in Foren, dass mein Navi Problem zwischen Display und Rahmen sein soll. Eine "Nagelprobe" brachte fast keinen Dreck zum Vorschein, aber das sollte die aktuelle Lösung bis zum Ende der Tour sein. Danke Christoph!!!
Nach dem Frühstück warteten wir auf Clemens, der zeitig anreisen wollte. Ich nutzte die Zeit für einen kleinen Fußmarsch durch den Ort um so einige interessante Dinge zu entdecken. Die "Cabrio" APE als 125er ist ein wirklich lustiges Gefährt.





Clemens traf zeitig ein und wir gingen erst noch einen leckeren Kaffee trinken, bevor wir uns auf den Weg machten. Heute war eine kleine Runde geplant, damit Sabine mit konnte. Hund und Katz blieben auf dem Zimmer. Zuerst Richtung Freiburg um von dort aus Schauinsland zu erreichen. Wir fuhren die Schauinslandstraße (seit 1984 für Motorräder an Wochenenden und Feiertagen gesperrt) hoch bis zur Bergstation. Ein Autofahrer aus der Schweiz kämpfte mit den Rechtskurven, aber auch er schaffte die Auffahrt ohne nennenswerte Probleme.





Auf dem weiteren Weg dann mal wieder eine gesperrte Strecke, aber wir haben sehr schöne und auch ruhige Alternativen gefunden. Erst Durch Aftersteg und Schönenbuchen, dann durch Holzinshaus (was für ein toller Name) bis zum Wiedener Eck. Einzig ein weiteres Lokal für eine Pause wollte nicht kommen oder hatte Ruhetag. Ab und an begegneten uns vereinzelte Motorradfahrer. Dieser Teil der Tagestour war auf jeden Fall schöner als das leicht überlaufene Schauinsland.







Zuerst sind wir durch das Münstertal gefahren, bis wir in gleichnamigen Ort angekamen und dort fanden wir ein nettes Café für die wohlverdiente Pause. Wir sßen draußen und die Sonne brannte gut im Nacken. In der Ferne sahen wir jedoch dunkle Wolken. Daraufhin beschlossen wir auf direktem Weg zurück zu fahren, zumal heute die anderen Teilnehmer anreisen.
Die letzten 26 Kilometer hat es uns dann doch noch erwischt. Es regnete zum Glück nicht zu stark und kaum am Hotel angekommen, war der Regen wieder vorbei.





Im Innenhof saßen schon zwei weitere Teilnehmer und es trafen immer mehr ein. Viele kamen mit Auto und Anhänger und luden ihre Motorräder ab. Danach wurden Anhänger und Autos geparkt. Zum ersten gemeinsamen Abend waren dann alle 11 Teilnehmer anwesend und wir gingen den wahnsinnigen Weg vom Hotel, vorbei am Rathaus zum Gasthaus. Es wurde ein kurzweiliger Abend mit vielen netten Gesprächen bei lecker Essen und Trinken.





Tiefsttemperatur      10,0 Grad
Höchsttemperatur      19,5 Grad
Tagesfahrleistung        137 km


3.Tag Donnerstag 30.09.2021


Elf Personen mit 9 Motorrädern, so wäre die volle Besetzung. Zuerst einmal gab es ein Geburtstagsständchen beim Frühstück. Danach sollte 09:30 Uhr Abfahrt sein. Sabine blieb heute bei Nelly und einem Mitfahrer fehlte die Motorradjacke. Tourstart also mit neun Personen und acht Motorräddern. Der erste Stopp sollte der Kandel sein, jedoch war mal wieder eine Strecke gesperrt. Also zurück durch den Tunnel bei Waldkirch und alternativen Weg gesucht. Nach einigen netten Ersatzstecken, dann endlich am Kandel eingetroffen und natürlich erst einmal ein Fotostopp.







Da es noch ein wenig frisch war (auf dem Kandel gerade einmal 7 Grad), beschlossen wir zur Hexenlochmühle zu fahren und dort einen Kaffee zu genießen. Früher wurden hier auch Kuckucksuhren gefertigt, aber heute diverse andere Dinge aus Holz. Das Schaukelmotorrad hat uns gut gefallen, passte aber nirgends in einen Koffer. Während wir beim Kaffee saßen, tauchte das neunte Motorrad auf. Mit ihm kam ein begeisterter Fahrer mit neuer Motorradjacke an. Es wurde noch ein wenig gefachsimpelt und gelacht und dann sollte es weiter ins Münstertal gehen.





Der Weg zum nächsten Stopp führte uns vorbei am Titisee und am Schluchsee und später durch Schönau am Jogi-Löw-Stadion vorbei. In Hinterheubronn dann eine Baustelle, bei der nur Einheimische durchgelassen wurden. Also kurzerhand mal wieder umgedreht und zurück um erneut durch Schönau eine ewig lange Strecke zurück zu fahren. Dadurch kamen wir erneut durch "Holzinshaus" und weiter Richtung Müllertal. Diese Strecke hatten wir zwar gestern schon, aber sie war so begeisternd, dass es nichts aus machte, sie erneut zu fahren.





An der Almgaststätte Kälbelescheuer gab es etwas verspätet die wohlverdiente Mittagspause. Da die Zeit zum Abendessen nicht mehr lang war, sollte es eine Kleinigkeit werden. Der bestellte Elsässer Wurstsalat entpuppte sich aber als das Gegenteil. Lecker verspeist und da schon beschlossen Abends nur noch eine Kleinigkeit zu essen.





Nun begann der Heimweg mit einem letzten Highlight kurz vor dem Ziel. Wir fuhren einen kleinen Bogen um den Texaspass noch zu fahren. Eine grandiose Aussicht auf dortigen Teil der Landschaft im Kaiserstuhl. Der letzte Weg zurück führte uns durch Endingen. Das Stadttor erkannte ich noch wieder, aber hier hat sich seit 2005 irre viel verändert. Bevor wir zum Hotel fuhren, wurde noch schnell an der Tankstelle vollgetankt um dann später den Abend bei einem Flammkuchen ausklingen zu lassen. Es war ein sehr schöner Tag mit irren Impressionen aus dem Schwarzwald.







Tiefsttemperatur        6,5 Grad
Höchsttemperatur      18,0 Grad
Tagesfahrleistung        274 km


4.Tag Freitag 01.10.2021


Nach dem Clemens sich selbst außer Gefecht gesetzt hatte, wollte er erst einmal zum Arzt. Somit startete die Gruppe etwas dezimiert und Martin übernahm den Tourguide. Der Weg führte uns heute nach Frankreich in die Vogesen. Zuerst einmal bei Marckolsheim über den Rhein und schon waren wir da. Frankreich hat sehr viele 30er Bereiche in den Ortschaften und erinnert ständig an die Kinder. Das Fahren ist hier aber deutlich entspannter, auch wenn es einmal durch kleine und enge Ortschaften, wie z.B. Ribeauvillé, geht.





In den Bergen gab es diverse Pässe mit ausreichend Kurven und schönen Landschaften. Die ersten Pässe waren:
Col Haut de Ribeauvillé 742 m
Col de Freland 831 m
Col du Bonhomme 949 m
Col de Louchpach 978 m
Am ersten Etappenziel, dem Wurst- und Käsestand am Col de Louchpach, trennten sich dann für heute unsere Wege.





Zuerst fuhr ich Richtung Saint Marie aux Mines um dort in der Seifenproduktion ein wenig einzukaufen. Vorher noch einen Fotostopp am Col des Bagenelles 905 m um danach für mich und eine weitere Person die gewünschte Seife zu erwerben. Ab jetzt riecht es sehr sauber im Seitenkoffer.





Durch Saint Marie aux Mines gab es nette Helikoptereltern, die lieber ihre Kinder an der Schule im Auge haben, als den Verkehr beim Losfahren. Der entsetzte Blick als ich mit einem netten Haken durch den Gegenverkehr musste, zeigte wieder, wie aufmerksam sie sind. Den Ort verließ ich diesmal durch den mautpflichtigen, 6872 Meter langen, Maurice-Lemaire-Tunnel, denn ich wollte ja nicht nur schöne Strecken, sondern auch pünktlich in Saarbrücken ankommen.





Der Weg führte mich weiter über den Col de Saales 558 m und den Col du Donon 727 m Richtung Abreschviller. Hier kamen dann auch eine Gedenkstätte, der ich einen kurzen Besuch abstattete, und später der 16 km Kurvenspaß. Schade das ich diese Strecke nicht noch einmal rauf und wieder runter konnte, aber ich hatte ja ein Ziel.





Nach den Vogesen ging es durch das Elsass und ich beschloss mir etwas für ein Picknick einzukaufen. In Drulingen fand ich ein Laden und es gab Wasser (Wein geht nicht beim Fahren), Käse und Baguette. Kurz nach der Weiterfahrt fand ich in Thal-Drulingen eine nette Bank zum Picknick mit schöner Aussicht. Von hier aus fuhr ich direkt weiter Richtung Saarbrücken. In Saargemünd waren die Straßen sehr voll, aber es war auch Feierabendverkehr. Endlich in Saarbrücken angekommen, waren nur die letzten 2 km vor dem Stadion im Stop and go zu bewältigen. Keine 300 Meter hinter dem Stadion war zwischen zwei Autos genau mein Motorradparkplatz.





Ich ging nun den Weg zum Gästefan Eingang zurück um das Auswärtsspiel "meiner" Mannschaft zu besuchen. Am Eingang die große Überraschung - keine Maskenpflicht! Dafür aber ein extra Schalter wo das Impfzertifikat überprüft wurde und abschließend gab es den Stempel auf die Hand, ohne den es keinen Einlass gegeben hätte (fast wie damals in die Disko). Das Spiel ging 2:2 aus und ich fuhr am Spielende möglichst Autobahn zurück, da ich nicht im Dunkeln durch die Berge wollte. Dabei gab es wieder nette Ansichten, wie die beleuchtete Burg Trifels, oder ein schweizer, der auf der Autobahn den roten Blitz sah. In Rastatt verließ ich die Autobahn für einen Tankstopp. Über 20 Cent weniger als auf der Autobahn lohnt dann doch. Um 23:50 Uhr war ich nach einem wunderbaren Tag wieder in meinem Zimmer zur Nachtruhe.





Tiefsttemperatur        9,5 Grad
Höchsttemperatur      20,5 Grad
Tagesfahrleistung        537 km


5.Tag Samstag 02.10.2021


Der letzte gemeinsame Tourtag mit zusätzlich gestern angereister vier Personen auf zwei Motorrädern. Somit waren wir 15 Personen, 11 Motorräder, 1 Hund und 1 Katze. Ein schönes kleines Forentreffen.
Die Tour führte uns von Riegel über die hinteren Höfe und Raubühl und durch Haslach bis zum Brandenkopf. Hier gab es einige Meter unbefestigte Straße, die allen sehr viel Freude bereitete.





Kaum angekommen wurde ein Euro geopfert um die 151 Stufen des Turmes zu erklimmen. Eine schöne Aussicht und auch eine gute Fernsicht heute. Der Aufstieg hat sich gelohnt, auch wenn die Fenster zum Fotografieren leider nicht auf gingen. Die RT sieht von oben recht winzig aus...
Nach einem Kaffee ging es dann weiter zum nächsten Etappenziel.





Vom Brandenkopf dann diesmal die befestigte Straße bis nach Wolfach. Ein netter Ort, aber doch recht voll. Noch voller wurde es in Schonach und Triberg. Die hiesigen Kuckucksuhren locken Besucher aus aller Welt. Wir durchfuhren die Orte so zügig es ging. Sehr vorsichtig waren wir, als wir dem Ausflug eines Ponyhofes begegneten. Es blieben aber alle Pferde ruhig und so konnte die Fahrt weiter gehen.





Erst 18 % Steigung um dann wieder 18 % Gefälle zu haben. Was für schöne Straßen. Das Ziel zum Mittag, Grillschopf Ackerloch, klang vielversprechend, denn der Grillmeister legt dort frisch auf. Leider hat wohl der Besitzer gewechselt und das Preis-/Leistungsverhältnis passte nicht mehr. Dieses Etappenziel wird aus der Zukunftsliste gestrichen.





Im Simonswäldertal gab es einen Fotostopp, der für mich beinahe nicht gut endete. Wir parkten für Fotos und schauten uns den tollen Ausblick an, als direkt in meinem Rücken ein Auto bremsen musste und die zwei folgenden Motorradfahrer sich berührten. Der hintere Biker hatte wohl auch die Aussicht genossen und das Bremsen zu spät bemerkt. Außer einem Schrecken ist mir aber nichts passiert. So schnell könnte es gehen und du würdest vermutlich als verunglückter Motorradfahrer geführt werden, obwohl du in diesem Moment Fußgänger gewesen bist.





Die Suche nach einem Kaffee bescherte uns einige Umkehrübungen, die wir neuerdings "er Clemenst wieder" nennen. Das gehört zu jeder Tour dazu und macht auch irgendwie Spaß. In Simonswald haben wir dann das Cafe Märchengarten gefunden. Ein hervorragendes Cafe mit leckerem Eis. Die Bedienung kämpfte sehr mit ihrem Job, aber das klärte sich beim Bezahlen, denn es war ihr allererster Tag. Den versuchten wir ihr dann mit einem entsprechenden Trinkgeld zu versüßen. In der heutigen Zeit ist Personal rar, also muss man den Nachwuchs fördern.





Vom Cafe aus wollten wir zurück zum Hotel für den letzten gemeinsamen Abend. Die Rückfahrt verlief problemlos. Im Hotel dann Umziehen und zum Stammhaus gehen. Dort hatten wir sogar einen Raum für uns und wir wurden super lecker, freundlich und reichlich bedient. Der ganze Abend war rundum gelungen und das Wiedersehen mit einigen die man schon lange nicht mehr sah, war sehr angenehm. Wie gut, dass ich zu dieser Tour überredet wurde. Es hat sich absolut gelohnt. Die Gegend ist auch einen weiteren Besuch wert.





Tiefsttemperatur      10,5 Grad
Höchsttemperatur      23,0 Grad
Tagesfahrleistung        201 km


6.Tag Sonntag 03.10.2021


Der Tag der Heimreise. Zuerst das Frühstück in der Gruppe und dann noch das Hotel bezahlt. Dann die Sachen gepackt und im Motorrad verstaut und die große Verabschiedungsrunde konnte beginnen. Ich startete mit Clemens bis Rastatt Nord, denn er wollte dort noch jemanden treffen. Von dort aus fuhr ich alleine bis Dossenheim zum Tanken. Kaum zurück auf der Autobahn überholte ich Martin in seinem Auto mit Motorrad auf dem Anhänger. Einmal kurz angehupt und zugewunken, dann weiter bis nach Butzbach. Kurz vorher verlor noch ein Fahrzeug Ladung, welche auf den Fahrstreifen im Wege lag, aber alle waren Aufmerksam und so passierte nichts. Bis hierher gab es gelegentliche Regentropfen, aber die waren nicht wirklich erwähnenswert. Im Café Mack traf ich einen ehemaligen Kollegen und wir plauderten lockere 2 Stunden. Dann kaufte ich noch Kuchen als Überraschung für Manuela und es ging weiter.





Über die weitere Fahrt muss ich nicht viel schreiben. Den Treffer auf der Linse sah ich leider erst zu Hause, der Verkehr war für einen Feiertag erträglich, das Wetter hat sich gut gehalten, der Kuchen hat 300 km im Topcase heile überstanden und mich erwartete ein frisch zubereitetes Abendessen. Nach dem Ausladen schnell noch zur Tankstelle, danach das Motorrad in die Garage gebracht und den Tachoendstand dokumentiert. Eine sehr schöne Tour geht zu Ende und es hat sich auf jeden Fall gelohnt dabei gewesen zu sein.





Tiefsttemperatur      18,5 Grad
Höchsttemperatur      24,0 Grad
Tagesfahrleistung        602 km


Hotelkosten (incl. Frühstück)      275,00 Euro
Maut Frankreich          3,70 Euro
verbrauchter Sprit      117,86 Liter
Spritkosten      184,13 Euro
Gesamtfahrleistung         2437 km