Unsere Ersatztour durch den östlichen Teil Deutschlands

28. August - 09. September 2021

Eigentlich sollte es dieses Jahr endlich nach Schottland gehen, aber der bekannte Virus zwang uns erneut zum Umplanen.

Die Tour führt uns ca. 2.500 km durch Niedersachsen, Thüringen, Hessen, Bayern, Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.


Vorbereitungen

Zuerst wurden noch schnell defekte Teile der Intercom an den Helmen ersetzt, die Helme gereinigt und die Akkus aufgeladen. Dann wurde zwischen zwei Regenfronten die Luft der Reifen geprüft, das Motorrad vollgetankt und gereinigt.








Als dann das Motorrad nach der Wäsche getrocknet war, wurden die Koffer wieder angebaut und zur weiteren Vorbereitung die Halterung für den Tankrucksack sowie die Gurte für die Gepäckrolle. Dann noch schnell den Kilometerstand dokumentiert und nun kann die Tour starten.









1.Tag Samstag 28.08.2021

Der Start verzögerte sich etwas, da das Packen mit zwei Personen erst wieder geübt werden muss. Dann endlich los und zuerst von Braunschweig Richtung Seesen, wo wir Norman treffen wollen. Der Himmel voller Wolken, aber zum Glück kein Regen in Sicht. Unmittelbar vor Seesen war die Straße gesperrt, so dass wir einen großen Bogen fahren mussten. Endlich am verabreten Café angekommen, saß dort Norman und erwartete uns schon. Nun fuhren wir zu dritt weiter.



Die Wege durch den Harz waren teilweise ein wenig feucht von oben, aber es war kein extremer Regen. Nur der Kopf musste zu dem beladenen Motorrad erst wieder auf die äußeren Umstände eingestellt werden. Danach machte die Tour viel Spaß. Der erste Stopp kam an der Sösetalsperre. Dort wurde ein wenig gefachsimpelt und das Wetter beobachtet.





Nachdem wir den Harz verlassen hatten, kam schon das Land Thüringen. Dort ein Stopp an dem alten Grenzturm mit dem Holzmotorrad. Wieder ein paar Fotos gemacht bei diesmal deutlich weniger Besuchern vor Ort. Hier waren wir zwar letztes Jahr, aber da war es sehr voll und Norman kannte dies auch noch nicht. Für den nächsten Etappenpunkt lohnte es kaum auf das Motorrad zu steigen, aber wir wollten ein hoffentlich schönes Foto vor dem Sonnenstein.





Zuerst fuhren wir am Skywalk vom Sonnenstein vorbei, bevor wir zu dem Fotostopp abbogen. Da dies genau nach einer Kurve war, blinkte ich für Norman frühzeitig. Er wunderte sich erst darüber, aber bekam dann mit weshalb ich das gemacht hatte. Der Himmel sah begeisternd aus und das Wetter war die ganze Zeit trocken. Jede Menge Wolkenspiele und immer weniger graue Wolken machten Freude auf den Rest der Tour.





Die Schottland Ersatztour gab alles um dem Namen gerecht zu werden. Wir sahen Schottische Hochlandrinder, hatten Single Roads mit Ausweichstellen und die Burg Scharfenstein mit ihrer Whiskywelt. Fast hätte ich die Burg jedoch nicht erreicht, meinte doch ein Pick-up Fahrer er kann auf meinem Fahrstreifen die enge Kurve fahren. Knapp war es, aber es ging alles gut.



An der Burg geparkt und die wenigen Meter hinauf empfing uns ein sehr schönes Ambiente. Die dortige Whiskywelt wurde kurz besichtigt und auch der ehemalige Kerker, in dem heute persönliche Fässer lagern. Außerdem gab es dort Kaffee und Kuchen bei herrlichem Sonnenschein und toller Fernsicht. Die Burg wieder zu verlassen war aber schwieriger, als sie zu erreichen. Hatte ich doch unsere Helme mit einem Zahlenschloss gesichert und kurzfristig waren zwei der vier Zahlen aus meinem Kopf verschwunden. Nach einigem Kopfzerbrechen klappte es dann doch wieder und wir konnten weiter.






Die letzte Etappe bis zum ersten Quartier hatte noch einige Überraschungen für uns parat. Zwei weitere Umleitungen und lockere 30 km Umweg. Immerhin war die Umleitungsstrecke sehr schön. Sollte diese Tour die "Tour der Umleitungen" werden? Eigentlich ist es egal, denn wir wollen schließlich Motorrad fahren.





Endlich angekommen, durften die Motorräder in den Vorraum der Pension. Nur 15 Minuten später trafen auch Steffen und Sabine ein und wir waren für heute komplett. Nun wussten wir auch, weshalb es so schwierig war ein Zimmer zu bekommen. Es war Kirmes in der Stadt und von Überall her kamen die Menschen. Wir waren gemeinsam Essen und schlenderten dann auch noch einmal über die Kirmes bevor wir uns zur Nachtruhe begaben.





Tiefsttemperatur      12,0 Grad
Höchsttemperatur      19,5 Grad
Tagesfahrleistung        240 km


2.Tag Sonntag 29.08.2021

Zuerst durften wir in die Innenstadt wandern, da es im Hotel keine Verköstigung gibt. Das Frühstück in der dortigen Backstube war leider schlecht. Nach diesem negativen Start in den Tag wurden die Sachen gepackt, die Motorräder wieder aus dem Vorraum auf die Straße geschoben und die Abfahrt verzögerte sich, da noch ein Spielmannszug vorbei kam. Dann ging es endlich los.





Der erste Stopp war dann am geografischen Mittelpunkt Deutschlands. Hier wurden ein paar Fotos von denen gemacht, die noch nie hier waren. Danach wollten wir eigentlich um den Hainich fahren, damit wir nicht in den Regen bei Eisenach kommen. Dies gelang uns nicht, da wir vor unbefestigten Straßen standen und wir mussten zurück. Nach einem Tankstopp führte uns mein Navi irgendwie doch um Eisenach herum. Schließlich fanden wir ein Café, dass am Sonntag geöffnet hat. Hier gab es eine längere Pause, bis der Regen weniger wurde.


Die weitere Fahrt führte uns durch Hessen bis in die Rhön und immer weiter bis nach Bayern. Hier waren zwar sehr gut ausgebaute Straßen, jedoch keine Rastmöglichkeiten. In einem kleinen Ort an einem Einkaufzentrum sah ich dann einige Menschen hinein gehen und spontan wurde ein folgender Kreisverkehr umrundet und es ging zurück. Eine gute Wahl, denn der dortige Bäcker hatte eine gute Auswahl und lecker Kaffee. Der Gang zur Toilette war recht interessant, denn es waren Mikrotasten auf der Klinke und es musste ein Code eingegeben werden um hinein zu gelangen.





Der restliche Weg war bei Allen nur noch der Wunsch anzukommen. Als wir endlich am Ziel in Burghaslach waren, erwartete uns Clemens schon. Nachdem die Zimmer bezogen waren, gab es super leckeres Essen, sehr leckeres Bier und wirklich moderate Preise. Der Abend klang bald aus und wir gingen zur Nachtruhe über.









Tiefsttemperatur      13,5 Grad
Höchsttemperatur      20,0 Grad
Tagesfahrleistung        265 km


3.Tag Montag 30.08.2021

Endlich ein Hotel mit WLAN, aber mein Bericht hängt hinterher und mein Programm zum Daten hochladen hatte ich mir dummerweise gelöscht. Da die Zeit vor dem Frühstück zu kurz war, musste dies verschoben werden. Ich beschloss nur noch Daten zu aktualisieren und den Bericht nach der Tour zu vervollständigen.
Nach einem klasse Frühstück wurden die Sachen gepackt und die erste Tagestour mit vollständiger Gruppengröße begonnen.






Auf den ersten Kilometern kamen gleich zwei Strassensperrungen auf uns zu. Die erste konnten wir noch umfahren und die Unterführung unter der A3 nutzen, jedoch die zweite hatte keine Brücke mehr. Wir mussten also mal wieder umkehren. Das gehört mittlerweile zu jeder Tour dazu und ist eigentlich schon ein Pflichtprogramm.





Das Wetter wurde besser und wir erreichten Höchstadt an der Aisch. Da wir erst noch einen Fotostopp einlegen wollten, fuhren wir weiter bis zum Schloss Weissenstein in Pommersfelden. Hier wurde ein wenig das Schloss von außen zu Fuß erkundet.







Ein blinder Passagier begleitete uns vom Schloss bis zur Kaffeepause am Marktplatz in Höchstadt. Dort wurde er in eine Grünanlage gesetzt und wir konnten einen leckeren Kaffee genießen.







Rund um den Marktplatz wohnen jede Menge Störche, die hier zu Hause sind. Wir konnten sie in aller Ruhe beobachten und führten noch einige nette Gespräche mit anderen Besuchern des Cafés.
Nach diesem Stopp sollte es weiter Richtung Cadolzburg gehen, jedoch musste die Tiger zur Tanke. In Seukendorf wurde gewendet und die drei Anderen entschwanden nach... (ich vermutete) Rechts. Dort an der Tanke waren sie nicht, also nach Links. Da waren sie auch nicht. Nach einem Telefonat und ca. 5 km Fahrt hatten wir uns dann wieder.




In Cadolzburg benötigte Clemens ein Foto vom Aussichtsturm, der Umgangssprachlich Bleistift genannt wird. Danach fuhren wir grobe Richtung Nürnberg und kamen durch einen Kreisverkehr mit Baustellenspielwaren. Später fuhren wir unter dem Main-Donau-Kanal entlang. Spontan einen kurzen Abstecher zum Kanal gemacht, bevor es weiter ging.






Als wir Egloffstein erreichten, quälten wir und den Ort hinauf bis zum Schloss. Was für Schrägen und natürlich genau in den unübersichtlichsten Kurven kommt Gegenverkehr. Oben angekommen wurde die Aussicht bewundert und ein wenig Pause gemacht.







Nach teilweise abenteuerlicher Fahrt sollte das Kathi-Bräu in Aufsess angesteuert werden. Manchmal gab es ein wenig Regen, aber der war nicht wirklich erwähnenswert. Als wir ankamen waren noch einige andere Biker da, als wir fuhren, standen nur noch unsere Maschinen auf dem Parkplatz. An Wochenenden soll hier aber kaum ein Durchkommen sein. Wie gut, dass wir an einem Montag hier waren.






Vom Kathi-Bräu aus fuhren wir ein ewiges Zick Zack um die schöne Gegend zu erkunden. In dem Felsendorf Tüchersfeld gab es dann wieder mal einen Fotostopp.






Langsam kamen wir unserem heutigen Tagesziel näher. Ein wenig Kurvenspaß gab es noch und auch ein Sprung Rehe (so heißt ein Rudel in der Jägersprache). Zum Glück wurden sie bemerkt und alle konnten stehen bleiben. Der Hirsch wartete auf der Fahrbahn bis alle Rehe im Wald waren, dann ging auch er. Mal wieder ein Fotostopp in Pottenstein. Ein irrer Anblick von den Häusern auf den Felsen.




Wir steuerten Bayreuth auf indirektem Weg an um so lange wie möglich auf kleinen Straßen bleiben zu können. Endlich am Hotel angekommen wurden die Motorräder entladen und die Zimmer bezogen. Danach wurden die Motorr¨der in die 120 Meter entfernte Garage gebracht um sie kompakt zu Parken. Hier wird nach Parkplätzen abgerechnet, nicht nach Fahrzeugen!




Zum Abschluss des Tages ein Fußmarsch in die City bei leichtem Regen. Ein Beweisfoto für Clemens seine Challenge und dann wäre er fast von einem Dinosaurier zertreten worden. Im Gasthaus Oskar verbrachten wir den Abend bevor es zur Nachtruhe zurück ins Hotel ging.




Tiefsttemperatur      15,0 Grad
Höchsttemperatur      18,5 Grad
Tagesfahrleistung        273 km


4.Tag Dienstag 31.08.2021

Nach einem sehr guten Frühstück wurden die Motorräder aus der Garage geholt und bepackt. Danach starteten wir zu unserer Etappe ins Erzgebirge. Das Wetter sollte heute gemischt werden und es erwartete uns der vermutlich feuchteste Reisetag.
Zuerst fuhren wir am 1024 m ü. NN hohen Ochsenkopf vorbei in den kleinen Ort Fleckl.





In Fleckl gibt es ein Natur-Moorbad. Der kurze Fußweg dorthin hat sich gelohnt, auch wenn heute kein Badewetter war. Zu gerne wollten wir jemanden Überreden das Moorbad zu testen, oder aber die GS zu versenken...
Wir hatten jede Menge Spaß, denn wenn in Hunderten von Jahren ein Motorrad als "Moorleiche" geborgen worden wäre, was würde das dann auslösen?
Zurück zu den Motorrädern wurde noch viel gelacht und dann verließen wir diesen einmaligen Ort.


Die Fichtelgebirgsstraße wurde an ihrem Scheitelpunkt auf 777 m ü. NN überquert und dann kam ein plötzlich auftretender Stau, den wir durch spontane Einlage eines Kaffeestopps elegant umfuhren.
Nach dieser Pause hatte sich auch der Stau verflüchtigt und wir konnten in Ruhe weiter fahren.





In Hohenberg an der Eger stoppten wir kurz für Clemens seine Challenge um die damalige Firma Hutschenreuther, die heute ein Museum des Porzellans beherbergt, abzulichten. Danach fuhren wir durch Selb auf der Suche nach einer Tankstelle. Dank unseres diesjährigen Glücks mit Umleitungen, dauerte es ein wenig. Einige Male Umkehren später hatten wir dann alle den Tank wieder voll.





Danach fuhren wir weiter nach Oberkotzau in den Fernwehpark.
Der Ort "Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch" auf dem blauen Schild ist der längste Ortsname auf der walisischen Insel Anglesey. Wie spricht man den nur aus und wie bekommt man den auf eine Postkarte?


Bald verlassen wir Oberfranken und kommen im Vogtland an. Der Himmel wurde immer Dunkler und dann hatte uns doch der Regen erwischt. Eine mit Freude entdeckte Bratwurstbude am Straßenrand erfreute uns nur kurzzeitig. Das Umkehren war umsonst, denn kurz nach 14 Uhr waren schon alle Würste ausverkauft. Immer entlang der Tschechischen Grenze fahrend, kamen wir dann nach Zwota, wo wir eine Bäckerei stürmten um uns dort zu Stärken und zu Trocknen.



Auf der weiteren Fahrt drehten wir in Klingenthal noch einmal um, damit wir nicht durch Tschechien fahren müssen. Die unklare Corona Situation wollte es so. Danach kamen wir in den Geburtsort von Sigmund-Jähn, der erste deutsche Kosmonaut im All. Passend dazu hielten wir an der dortigen Deutschen Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz.





Die letzte Station auf dem Weg zum Hotel sollte die Talsperre Eibenstock werden, aber in dem Wort Talsperre steckt das Wort Sperre drin und wieder mussten wir uns einen anderen Weg suchen. Zum Glück ist es für uns schon zu einem gewissen Standard geworden. Ob wir überhaupt noch Touren ohne Umleitung fahren könnten???






Endlich in Waschleithe angekommen wurde das Zimmer mit Balkon bezogen. Die Taschen vom Motorrad hochgetragen und nach dem Umziehen und Verschnaufen gab es lokale Köstlichkeiten zu lecker frisch Gezapftem. So ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.






Tiefsttemperatur      11,5 Grad
Höchsttemperatur      15,5 Grad
Tagesfahrleistung        239 km


5.Tag Mittwoch 01.09.2021

Der heutige Tag begann nach dem Frühstück mit einem Spaziergang. Erst kamen wir an einem alten Stollen vorbei, der jedoch schon 1863 stillgelegt wurde. Das nächste Ziel war eigentlich die Heimatecke, jedoch machte sie erst in einer Stunde auf. Kurzerhand wurde beschlossen einen anderen Weg zurück zum Hotel zu nehmen und mit dem Motorrad zu fahren.






Der Weg durch Waschleithe erwies sich als gute Wahl. Ein sehr gepflegter netter Ort. Manuela erfreute sich an den vielen Schwibbögen. Auf unserem Spaziergang hatten wir nette Gespräche mit dortigen Einwohnern über einsame Katzen und weggezogene Kinder. Alles sehr herzlich und freundlich dort. Wir bekamen sogar einen Wasserschlauch um den Dreck der Anfahrt zu beseitigen. Schließlich muss man für lesbare Kennzeichen sorgen. ;)





Die Tour begann bei diesigem Wetter, aber Trocken von oben. Der erste Stopp kam relativ schnell in Rittersgrün an dem dortigen Sächsischen Schmalspurbahnmuseum. Dort standen unterschiedliche Waggons mit "K.Sächs.Sts.E.B.", "DR" und auch "DR USSR-Zone Dresden". Sehr interessant dies alles zu sehen, jedoch muss eine intensive Besichtigung des Museums auf später geschoben werden, da wir weiter mussten.


Am Ortsausgang benötigte Clemens noch ein Foto vom Ortsschild Rittersgrün und wir fuhren wenige Meter die Zollstraße hinein um die Grenze zu Tschechien zu sehen. Manuela betrat mal kurz unser Nachbarland, aber ich durfte nicht hinein (zumindest nicht mit Motorrad).
Eine kurze Etappe später bogen wir links ab um auf den Fichtelberg zu fahren. Er ist mit 1214,79 m ü. NN der höchste Berg in Sachsen.


Wie gut das wir am Vormittag hier waren, denn Nachmittag gab es eine Streckensperrung wegen einer Sportveranstaltung. Wir überfuhren zwar als Erste die Ziellinie, aber einen Pokal bekamen wir nicht. Es war recht neblig hier oben, aber trotzdem interessant.
Die Fichtelbergbahn war propevoll, trotz Corona, aber immerhin hatten alle Masken auf. Wie gut das wir nicht da drin waren. Nach einigen Nebelfotos beschlossen wir zum Kaffee aufzubrechen.




Auf dem Weg nach Oberwiesenthal ein Blick nach Tschechien. Wir fuhren fast den ganzen Vormittag unmittelbar an der Grenze entlang. In Oberwiesenthal ein munteres bergauf und bergab und nach zweimaliger Durchquerung die Gewissheit - kein Kaffee. Es war der falsche Tag beziehungsweise die falsche Zeit. Also verlassen wir den Ort und fahren weiter.



In Jöhstadt biegen wir ab zur Preßnitztalbahn um an ihr entlang weiter zu fahren. In Schmalzgrube sahen wir gerade die Polizei bei einer Übung wie sie Türen stürmen wollten und am Ortsausgang kam dann der Forellenhof. Hier stärkten wir uns mit Suppe, Kaffee, Fisch und anderen Köstlichkeiten. Mittlerweile kam auch immer mehr die Sonne zum Vorschein.





Der nächste Stopp sollte wieder ein Punkt für Clemens seine Challenge sein. Der Weg dorthin führte uns durch unendliche Waldgebiete auf denen sehr selten andere Fahrzeuge fuhren. In Obernhau dann der Althammer (Saigerhütte Grünthal) der abgelichtet wurde um dann noch einen Abstecher nach Seiffen zu machen.





Seiffen - das Zentrum der Weihnachtsdeko. Aber zuerst fuhren wir zur Zweirad-Schmiede. Die kleinste Zweiradschmiede Sachsens. Es wurde extra für uns geöffnet und bereitwillig alles erklärt. Clemens nahm noch einen Schwibbogen mit Motorrad mit, bzw. ließ ihn sich nach Hause schicken. Passend für die Räuchermotorräder gab es auch entsprechende Räucherkerzen. Eine RT für mich gab es leider nicht, also fuhren wir wieder. Noch kurz eine kleine Stadtrundfahrt um dann den kostenpflichtigen Parkplatz zu nutzen. Willig zu bezahlen wurden wir enttäuscht, denn Motorräder parken kostenfrei. Ein wenig Stöbern und natürlich Kaffee und Kuchen auf einer Außenterasse, dann sollte der Heimweg beginnen.


Da wir etwas hinter unserem Zeitplan lagen, wurde der Rückweg etwas abgewandelt und es ging zügig zurück. Selbstverständlich gab es trotzdem Fotostopps somit konnten wir die Fahrt genießen. Das Wetter hielt jedenfalls, auch wenn die Sonne nicht permanent vom Himmel brannte.





Kurz vor Waschleithe kamen wir wieder an der Ruine der St. Oswaldskirche (im Volksmund Dudelskirche genannt) vorbei. Dann die Motorräder geparkt und ab ins Osterlamm. Wir trafen uns zum gemütlichen Abendessen, welches einige heute Fleischlos zu sich nahmen.




Tiefsttemperatur      12,0 Grad
Höchsttemperatur      19,0 Grad
Tagesfahrleistung        170 km


6.Tag Donnerstag 02.09.2021

Unsere Abreise aus dem Erzgebirge führte uns erst einmal in die falsche Richtung. Dann mal wieder Umkehren und ziemlich bald wieder diverse Umleitungen, bzw. Straßensperrungen. Wir wurden immer weiter auf die identische Strecke vom Vortag gezwungen, aber es gibt deutlich schlechtere Strecken. Fahren wir doch einfach noch einmal an der tschechischen Grenze entlang.




Norman sein Navi erregte unterwegs immer wieder für Aufsehen, aber es ist auch einfach genial und sieht wirklich erstklassig aus.
Kurz vor Satzung bog Clemens ab in den Wald und wir kamen auf den Hirtstein 889,8 m ü. NN. Unsere erste Pause heute. Die Hirtsteinbaude hatte allerdings noch geschlossen.



Der Hirtstein ist der höchste Berg im mittleren Erzgebirge. Der Bassaltfächer in Form eines Palmwedels ist ein geologisches Phänomen und sieht begeisternd aus. So etwas habe ich noch nie gesehen, obwohl ich schon einige Vulkane besuchte.
Zum Glück gab es neben dem Berggasthof noch eine Pension bei der wir Kaffee bekamen.




Auf dem Weg nach Seiffen stand plötzlich ein Arbeiter auf der Fahrbahn und ließ uns anhalten. Was mag wohl kommen? Es wurden neue Fahrbahnmarkierungen aufgetragen. Die Farbe hat einen nicht gerade angenehmen Geruch. Ob die Arbeiter das überhaupt noch riechen?





Durch Seiffen diesmal andere Ansichten, aber man merkt sofort, wo man sich befindet. Die ganze Region lebt hier die Tradition der Holzkunst. In Cämmerswalde war sogar die Schule schön dekoriert. Ab hier wurde es aber touristisch wieder deutlich ruhiger.





Schöne kleine Nebenstraßen und was durfte nicht fehlen? Richtig. Eine Straßensperre, natürlich wieder ohne vorige Ankündigung. Auf den teilweise sehr schmalen Straßen kamen uns immer wieder LKW entgegen. Sie müssen ebenfalls die Umleitungen fahren, aber weshalb begegnen die uns immer in Kurven? Ab und an wurden auch die Fahrbahnränder gemäht. So kam nie Langeweile auf.



Was nun folgte ist ein Bauwerk, welches nach dem Elbhochwasser entstand. Das Hochwasserrückhaltebecken Niederpöbel, welches die an der Roten Weißeritz gelegenen Gemeinden im Osterzgebirge schützen soll. Es hat eine Höhe von 28 m und einen Gesamtstauraum von 1,2 Millionen m³ Wasser.





Dem nächsten Fotostopp kamen wir nun immer näher. Vorher wurde schon einmal auf die Sächsische Schweiz geblickt um dann die letzten Kilometer zu fahren. Mittlerweile waren wir bei knapp 25 Grad angekommen und es wurde kuschelig warm in der Schutzkleidung. Die Elbe überquerten wir über die Sachsenbrücke bei Pirna. Dann immer der Ausschilderung "Bastei" folgend. Auf den letzten Parkplatz gefahren um nicht zu weit laufen zu müssen und die dortigen Motorradparkplätze genutzt.


Die Bastei mit 305 m ü. NN ist eine Felsformation mit Aussichtsplattform in der Sächsischen Schweiz am rechten Ufer der Elbe. Für Manuela war es der erste Besuch hier. Leider ist dies auch der meistbesuchte Ort in Sachsen und somit waren wir natürlich nicht alleine. Trotzdem war es möglich sich vieles in Ruhe anzusehen und sogar noch eine leckere Bratwurst zu genießen, bevor es weiter gehen sollte.





Weiter geht es auf historischen Strecken. Am 30.Mai 1926 fand in Hohnstein das erste Bergrennen statt. Heute ist hier natürlich kein Rennen mehr möglich, aber wir fuhren trotzdem einen Teil der Strecke. Hier sind sie damals mit ihren Autos entlang gefahren. Auch 1930 wurde wieder am Berg gekämpft und die schnellste Zeit fuhr Rudolf Caracciola auf Mercedes mit 2:12,2 min für 2,6 km. Wir brauchten unwesentlich länger. *lach*





Nun kam unser Tagesziel immer näher. Vorher mussten wir aber noch in Altendorf abbiegen. Was erwartete uns denn hier? Da hat sich doch jemand eine Antonow An-2 in den Vorgarten gestellt. Wie hat er das Flugzeug nur dort hin bekommen?





In Sebnitz, der Stadt der deutschen Kunstblumen, wurde kurz getankt. Je dichter wir Zittau kamen, desto häufiger sahen wir Umgebindehäuser. Das Umgebindehaus zeichnet sich durch die bauliche Trennung von Stubenkörper und Dach bzw. Obergeschoss aus. Wir fuhren noch ein wenig neben der Spree entlang und gönnten uns noch einen Kaffee.



Kaum in Zittau angekommen, hatten wir schon wieder eine Straßensperre. Die umfuhren wir aber sehr elegant und dann waren wir endlich am Hotel. Sofort wurden wir eingewiesen, durch das Hotel und den Biergarten in die Motorradgarage zu fahren. Wie sagte die Hotelangestellte so schön, als ich fragte ob es ihr Ernst sei "da sind früher Kutschen durch, da passen auch Motorräder und die Gäste im Biergarten müssen da durch".
Abends kamen noch Helmar und Michael als Überraschungsgast vorbei und wir verabredeten uns für den nächsten Tag zu einer gemeinsamen Tour.

Tiefsttemperatur      14,5 Grad
Höchsttemperatur      24,5 Grad
Tagesfahrleistung        260 km


7.Tag Freitag 03.09.2021

Eine Tagestour mit Helmar. Ich bin gespannt wo er uns hinführt.
Zuerst die Motorräder aus unserer ungewöhnlichen Garage geholt und dann gab es erste Informationen. Wir mussten eine kleine Ehrenrunde durch Zittau einlegen, da noch etwas eingekauft werden musste. Dadurch konnte uns Helmar noch sehr interessante Geschichten zu "seiner" Stadt erzählen.



Kaum aus Zittau raus erwartete uns ein Teilstück des Lückendorfer Bergrennen im Zittauer Gebirge. Es ist das einzige lizensierte Bergrennen für Motorräder auf der ältesten Naturrennstrecke in Deutschland. Kaum in Lückendorf angekommen, folgte schon der Übergang nach Tschechien.





Ein erster kurzer Stopp in Jablonné v Podještědí an der Bazilika Minor sv. Vavřince a sv. Zdislava. (Die St.-Laurentius-Kirche in Gabel wurde 2008 zum Nationalen Kulturdenkmal erhoben). Einige schauten sie sich von innen an, andere plauderten ein wenig über dies und das.







Der weitere Weg führte uns an diversen Radfahrern vorbei. Wir wurden allerdings auch von einem Auto mit Anhänger quer über eine Kreuzung Überholt, aber alles blieb friedlich und gefahrlos. Bei immer klarer werdender Sicht konnte man schon das nächste Reiseziel erkennen. Der Jeschken sieht aus, als hätte er eine Zipfelmütze auf. Auch in Tschechien begegneten uns die Umgebindehäuser.





Es war eine angenehme Anreise und zum Jěstěd (Jeschken) hoch kamen schöne Kurven dazu. Hier begegneten uns auch tschechische Motorradfahrer.
An der Ampelsteuerung für die letzte Auffahrt wurde sich kurz mit der netten Parkplatzverwalterin abgestimmt und dann kam das "go" für uns Motorradfahrer.




Oben angekommen wurden wir gleich auf die untere Plattform eingewiesen. Der vermutlich einmaligste Parkplatz für Motorräder, den ich kenne. Die 4 € Parkgebühr zahle ich dafür sehr gerne.







Selbstverständlich wurde auch die Aussicht genossen und dem Arbeiter auf dem Turm zugeschaut. Was für ein Arbeitsplatz, aber immerhin mit zwei Seilen gesichert.
Der Jeschken ist mit 1012 m n.m. die höchste Erhebung im Jeschkengebirge in Nordböhmen, westlich von Liberec (Reichenberg).




Nun sollte es weiter gehen und es wurde beschlossen durch Liberec die autobahnähnliche Straße zu nutzen, um nicht durch die Stadt zu müssen. Wir sahen noch Motorräder, die alles Wichtige (Kaffeepott) dabei hatten und sich notfalls ihr Kennzeichen auch neu gestalten.
Die neuen Fahrbahnmarkierungen in Tschechien riechen genau so wie in Deutschland - grausiger Geruch.
Noch ein letzter Blick zurück und dann fuhren wir davon.



Liberec schnell hinter sich zu lassen war die richtige Entscheidung. Wir steuerten Horská Chata Smědava (Wittig Haus) an um an dieser Bergbaude einzukehren. Eine (kostenfreie) Parkmöglichkeit wurde uns sofort vom Parkplatzwächter zugewiesen. Wir reihten uns ordentlich auf und gingen um die Baude. Hier gab es nicht nur eine Versorgung, sondern für einige auch eine Entsorgung. Jeder so wie er mochte. Alle Gerichte standen in Tschechisch und Deutsch angeschrieben und das Bezahlen mit Euro war ebenfalls kein Problem.





Die folgende Etappe führte uns durch "unendliche Weiten" bis zur Vodní nádrž Souš (Darretalsperre) auf 760 m ü. M. im Isergebirge. Sie wurde von 1970 bis 1973 zur Trinkwassertalsperre für die Stadt Jablonec nad Nisou (Gablonz) umgebaut und deshalb ist keine andere Nutzung mehr möglich.





Weiter fuhren wir bis nach Harrachov (Harrachsdorf) 686 m ü. M. am Flüsschen Mumlava (Mummel) im westlichen Riesengebirge. Dort standen wir vor den Sprungschanzen und uns war klar - nicht für Geld und gute Worte würde da jemand von uns runter wollen.





Kurz nachdem wir Harrachov verließen, kamen wir in Polen an. Nördlich von Szklarska Poręba (Schreiberhau) machten wir einen Stopp in der Zakręt Śmierci (Todeskurve) mit Blick auf den Kamm des Riesengebirges. Man konnte die Schneekoppe und auch die Schneegrube erkennen.





Nun waren wir auf dem Heimweg, der uns noch einmal durch Tschechien zum Schloss Frýdlant in der Stadt Frýdlant v Čechách führte.
Franz Kafka soll sich durch dieses Schloss für seinen Roman "Das Schloss" inspirieren lassen haben.
Auch sollen hier 1945 zahlreiche Kisten des Bernsteinzimmers im Keller eingemauert worden sein.
Wir mussten jedenfalls weiter, denn das Schloss hatte sowieso gerade Feierabend und wurde verschlossen.


Noch einmal nach Polen bevor wir nach Zittau kommen. In Polen durften wir noch einen Blick auf (bzw. in) den riesigen Tagebau werfen und danach wurde eine Tankstelle angesteuert.






Kaum von der Tanke runter, war man auch schon wieder in Deutschland. Nach sagenhaften 1,3 km waren wir am Hotel und konnten die Motorräder abstellen. Wir verabredeten uns zu einem kleinen Spaziergang in die City, aber erst einmal aus der Schutzkleidung raus und unter die Dusche.





Nun folgen ein paar Impressionen aus Zittau.






Am Ende von unserem Stadtrundgang kamen wir noch an einer riesigen Plantane vorbei und wir warteten an der Blumenuhr auf den Rest unserer Gruppe. Als alle eintrafen gingen wir in die KultUhr um den Abend bei lecker Essen und Trinken ausklingen zu lassen. Es war ein schöner Tag und wir verabschiedeten uns von unseren Tagesgästen. Danke das ihr uns gemeinsam diesen schönen Tag beschert habt.





Tiefsttemperatur      16,0 Grad
Höchsttemperatur      24,5 Grad
Tagesfahrleistung        209 km


8.Tag Samstag 04.09.2021

Wirklich schade, aber die Abreise steht schon wieder bevor. Zittau wird uns aber bestimmt wiedersehen. Zuerst noch einmal ein Stück der Lückendorfer Bergrennstrecke, aber diesmal biegen wir ab Richtung Oybin. Richtig auffallend ist der Oybin, ein 514 m ü. NN hohes gewaltiges Sandsteinmassiv.





Hier wollten wir auf die Ankunft der ersten Dampflok des heutigen Tages warten. Dies hatten aber genug andere ebenfalls vor.
Die Faszination, die diese alten Dampfrösser auslösen ist immer wieder unbeschreiblich. Ob Jung ob Alt, jeder mag diese alte Technik. Ein wenig traurig waren wir, dass wir keine Zeit hatten mit dem Zug zu fahren.




Danach also zuerst zurück nach Zittau um weiter nach Dittelsdorf zu kommen. Hier wollte Clemens wieder Fotos für seine Challenge machen. Nicht sehr schön, aber doch imposant das Kraftwerk auf der polnischen Seite, das zu dem "handlichen" Tagebau von gestern gehört. Weshalb sollen eigentlich nur wir unseren CO2 Ausstoß verringern?
In Dittelsdorf wurden wir jedenfalls musikalisch empfangen.



Auf dem Weg nach Görlitz sollte es eigentlich einen Kaffee geben, jedoch hatten alle etwas dagegen. Jedes angefahrene Café oder Bäckerei hatte geschlossen. Also gab es nur den Fotostopp am Berzdorfer See, denn dort befindet sich der Schaufelradbagger 1452. Nicht der Größte, aber trotzdem imposant. Aber auch hier kein Kaffee. Somit mussten wir bis Görlitz warten. Zum Glück gibt es hier ausreichend Motorradparkplätze.




Es folgt eine kleine Erkundungstour durch die City. Jeder machte was er für Wichtig hielt. Manche kauften sogar Druckwerke, die dann verstaut werden mussten um hoffentlich knitterfrei zu Hause anzukommen. Die Stadt selbst ist sehr schön, aber es ist auch sehr warm, so ganz ohne Fahrtwind.




Von Görlitz nach Ludwigsdorf mal wieder eine Straßensperre. Es würde auch etwas fehlen, wenn wir einmal direkt fahren könnten. Wir kamen an der Kulturinsel - Die Geheime Welt von Turisede vorbei. Hier war ja was los...
Wir fuhren selbstverständlich einfach nur vorbei.





Wie so oft, ohne Vorankündigung, eine Straßensperre. Dafür waren wir mitten im Land der Sorben angekommen. Man merkte es, da alle Orts- und Hinweisschilder in Deutsch und Sorbisch waren.
Weiter ging es also anders herum um den See. Die Straßen wurden länger und gerader. Zum Glück kommt bald die nächste Pause.




Angekommen im Lausitzer Seenland. Ein kurzer Stopp am Dreiweiberner See um die Beine zu vertreten. Typisch im Osten, dass hier FKK so normal ist, wie im Westen das Textilbaden. Manches hat sich über die Jahre zum Glück erhalten.





Am Senftenberger See dann auch endlich Kaffee und leckere Kleinigkeiten. Vorher hatte Clemens jedoch einen Schreck bekommen, denn sein Motorrad wurde immer lauter. Die sich langsam zerlegende Dichtung am Auspuff tat aber der Weiterfahrt keinen Abbruch.
Currywurst Pommes auf Tankrucksack - die neue Spezialität. *lach*




Vom Senftenberger See sollte es direkt nach Lübbenau gehen. Die Fahrt führte uns durch eine schöne Allee, die wieder viel Freude machte. In Calau sahen wir ein Moto-Cross Rennen, aber leider relativ weit weg, so dass wir nicht einfach Vorbeischauen konnten. Endlich am Zielort angekommen erwartete uns doch wirklich noch eine weitere Straßensperre.





Unser Hotel war sehr schön. Wir wurden feundlich empfangen und Corona konform unter freiem Himmel eingecheckt. Auch bekamen wir noch einen Tipp für unser Abendessen beim hiesigen Griechen. Nach dem Bezug der Zimmer informierten wir Clemens, da er in einem anderen Hotel war und machten wir uns auf den Weg. Es gab lecker Essen mit einer Karaffe griechischem Wasser. Der Abend endete sehr lustig.





Tiefsttemperatur      16,5 Grad
Höchsttemperatur      22,5 Grad
Tagesfahrleistung        245 km


9.Tag Sonntag 05.09.2021

Der heutige Tag findet ohne Motorrad statt. Zuerst ein leckeres Frühstück, natürlich mit Spreewald Erzeugnissen. Danach dann ein Fußmarsch durch Lübbenau in die Altstadt zum Hafen. Allgegenwärtig ist hier die Gurke, egal wo man schaut. Selbst Obelix liebt sie.




Endlich im Grossen Spreewaldhafen angekommen, suchten wir die Abfahrt für die 3 Stunden Tour nach Lehde (niedersorbisch Lědy). Als der Kahn "voll" war ging es los.
Wie schnell doch die absolute Ruhe eintrat und sofort die Entschleunigung. Unser Kahnfahrer hatte auch viele interessante Anekdoten zu erzählen.


Wir wurden wirklich gut informiert über das Leben hier. Damals und auch heute sind einige Anwesen nur über den Wasserweg zu erreichen. Kinder die mit dem Boot zur Schule müssen, die Post, die mit Booten ausgeliefert wird und auch die Müllabfuhr mit eigenen Kähnen.



Selbst landwirtschaftliche Fahrzeuge und auch die Tiere müssen mit Booten übergesetzt werden.
Anscheinend sind hier auch die Tiere völlig entschleunigt und genießen die Ruhe.






Hier gibt es auch Ferienhäuser zum Mieten inklusive eigener Garage.
Alte Gurkenfässer werden zu Bootskajüten umgebaut.
Dann kam Lehde und unser Kahnfahrer musste stark Abbremsen, da innerorts 50 km/h sind. *lach*
Interessant die vielen beschilderten Sackgassen.


Der Feuerlöschkahn von 1993 ruht im Feuerwehrgerätehaus von 1997. Laut Kahnfahrer musste er schon lange nicht mehr ausfahren, hatte aber schon Einsätze.
In Lehde haben wir eine knappe Stunde Aufenthalt zur Erkundung. Trotz der fast verstopften Fahrwege (fast wie die A2) kam nicht wirklich Unruhe oder Hektik auf. Es verteilt sich hier hervorragend.


In Lehde gab es Kaffee und Kuchen für uns und Sonnenblumen für riesige Hummeln oder hungrige Vögel.
Nach dem Aufenthalt in Lehde ging es langsam zurück Richtung Lübbenau. Einstimmige Meinung aller war, absolut empfehlenswert und gut das wir die Tour mitgemacht haben. Für uns war aber die 3 Stunden Variante die absolut richtige Entscheidung.


Dank der Kahntour haben wir auch endlich alle Voraussetzungen, denn um im Spreewald gewesen zu sein müssen folgende Punkte erfüllt sein:

1. eine Spreewaldgurke gegessen - beim Frühstück erledigt
2. mit dem Kahn im Spreewald gefahren - gerade erledigt
3. von einer Mücke gestochen werden - EINE hätte aber absolut ausgereicht...


Am großen Hafen trennten wir uns dann und fast jeder ging seinen eigenen Weg. Relativ schnell trafen wir Steffen und Sabine und somit wanderten wir gemeinsam durch den Ort. Auf jeden Fall war das heute der Tag mit den meisten Schritten. Im Hotel wurde noch schnell ein Platz zum Abendessen beim Asiaten vorbestellt und Werkzeug für Clemens bereitgelegt. Da wir jedoch nichts reparieren konnten, wird er uns morgen kurzzeitig verlassen um bei Moto Guzzi in Berlin eine neue Dichtung zu bekommen. Dieser schöne Tag ging zwar ohne Motorrad fahren zu Ende, aber er war mindestens genauso schön.


Tiefsttemperatur      12,0 Grad
Höchsttemperatur      22,0 Grad
Spreewald Kahnfahrt 3 h      16,00 € p.P.
Tageslaufleistung      15648 Schritte


10.Tag Montag 06.09.2021

Clemens war in seinem anderen Hotel schon zeitig abgereist um nach Berlin zu fahren. Wir packten in aller Ruhe und starteten erst einmal zu einer kleinen Shoppingtour. Danach gleich weiter Richtung Lübben (ohne Besuch im dortigen Club) und weiter Richtung Neuendorfer See.




Wir fuhren wieder durch schöne Wälder und kleine Orte. Die Störche sind mittlerweile abgereist. Da Steffen langsam wieder Sprit benötigte und die Tankstellendichte hier sehr Übersichtlich war, wurde die nächst beste Tanke genommen. Wie sich bei der Weiterfahrt zeigte, die richtige Entscheidung. Weit und breit keine Tanke, aber auch kein Kaffee. Der Bikertreff in Wendisch Rietz hatte nämlich Ruhetag.


Zum Glück gab es ein paar Straßen weiter eine Bäckerei mit Außensitzplätzen. Gleich nebenan auch ein WC für die Frauen. Nach der Pause fuhren wir den ganzen Scharmützelsee hinauf und um Fürstenwalde herum. Was sofort ins Auge gefallen war, an der Tanke die eine Sorte Sprit zu 200,9 Cent. Im Zick Zack durch Wälder oder riesige Felder und gelegentlich kam eine Kurve vorbei.


Ein kleiner Abstecher durch Buckow in der Märkischen Schweiz und urplötzlich ein paar richtige Kurven. Das Vergnügen war aber leider von kurzer Dauer.





Auf dem Weg zur nächsten Pause fuhren wir lange Strecken zukünftiger Alleen. Dauert sicherlich noch ein wenig, aber immerhin werden diese Möglichkeiten geschaffen.
Am Schiffshebewerk Niederfinow machten wir eine Pause mit Kaffee und anderen Leckereien. Auf dem Parkplatz eine neue RT, aber leider die falsche Farbe, sonst hätte ich spontan getauscht.




Clemens sein Motorrad ist wieder Fahrtauglich und wir haben uns an einem späteren Treffpunkt verabredet. Vorher noch einen Fotostopp am Kaiserbahnhof Joachimsthal (vom letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. genutzt) bevor wir dann Clemens an einer Tanke aufgriffen.




Wir befuhren einen Teil der Märkischen Eiszeitstraße zuerst bis Templin.
Danach weiter bis Lychen, wo wir einen Abstecher an den Oberpfuhl machten. Einer von sechs Seen dort in und um Lychen.






Nun folgte nur noch unser Zielort für heute. Der Weg nach Neustrelitz war nicht weit und die Motorräder parken am Hotel kostenfrei. Die Zimmer wurden bezogen und zum Essen wurde sich auf den Weg zum Hafen gemacht.
Eigentlich war ich nur Neugierig, da ich im Vorfeld gesehen hatte, dass im Zierker See die kleine Insel vor dem Hafen "Helgoland" heißt. Die Speisekarte der Gaststätte ließ uns aber spontan dort einkehren.



Was für eine gute Wahl. Lecker Essen und Trinken, eine patente und witzige Bedienung und das alles spontan ohne Reservierung.
Nach dem Essen wollten wir gleich für den nächsten Abend reservieren, jedoch ist Dienstag und Mittwoch dort Ruhetag. Somit mussten wir uns etwas anderes suchen.
Auf ein letztes Kaltgetränk am Hafen und dort dann für den nächsten Abend reserviert. Der letzte freie Tisch. Glück gehabt. Dann begann der Heimweg zum Hotel und die wohlverdiente Nachtruhe.


Tiefsttemperatur      18,0 Grad
Höchsttemperatur      22,5 Grad
Tagesfahrleistung        260 km


11.Tag Dienstag 07.09.2021

Die heutige Tagestour sollte uns zuerst durch den Müritz-Nationalpark führen.
Am Pagelsee zeigten alle Navigationsgeräte den Weg an, obwohl dort eine Schranke war. Diese beendete unsere geplante Tour spontan. Ein kurzer Abstecher bis zum Ende der fahrbaren Strecke nach Krienke brachte keinen Kaffee, also wieder zurück. Die komplette Tour musste somit umgestaltet werden.


Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stopp an der Lorenbahn für die Paddelboote. Dann eine Runde durch Granzin, auch hier kein Kaffee. Also komplett zurück. In Dalmsdorf ist uns noch der Barfußpfad der Glasmanufaktur aufgefallen. Barfuß über Glas? Nein, dann doch lieber Motorrad fahren.




Eigentlich als letzter Stopp auf der Tagestour geplant, wurde als nächstes das Schloss Hohenzieritz angesteuert.
Da Steffen mal wieder Sprit benötigte, wurde Penzlin als nächster Stopp eingeplant. An der Tanke trafen wir eine größere Gruppe aus dem Erzgebirge auf dem Weg zur Ostsee. Sie fuhren überwiegend alte DDR Modelle.




Immer wieder Abseits der Haupstraßen, da wir nicht durch Waren (Müritz) wollten.
Sorgenlos - schöner Ortsname. Woher kommen Sie? Aus Sorgenlos!
In Faulenrost an der Welsfarm kurz abgesprochen, dass wir zum Kummerower See fahren für eine ausgiebige Pause. Dazu mussten wir nur noch durch Malchin und danach waren wir fast da.




Am Hafen angekommen wurden Kaltgetränke, Pommes, Bockwurst und auch Kaffee geordert. Es gab Entspannung pur in netter Ruhe. Wir trafen noch ein Paar mit Hund die aus unserer Heimatnähe kamen, Sie besuchten hier ihre Tochter. Die Welt ist wieder mal ein Dorf.





Jetzt wollten wir eigentlich unterschiedliche Dinge besuchen. Norman, Jens und Manuela das Zweiradmuseum Mecklenburg-Vorpommern, welches aber heute Ruhetag hatte. Daraufhin verabschiedete sich Norman um ein wenig zu fahren. Wir entschieden uns kurzfristig die Anderen zu den Ivenacker Eichen zu begleiten. Was für Stieleichen... über 1000 Jahre alt, über 35 Meter hoch und 3,50 Meter Stammdurchmesser.


In dem groß angelegten Park sahen wir auch Turopolje-Schweine und natürlich Dammwild. Die Konik-Pferde bekamen wir nicht zu sehen, aber vielleicht kommen wir hier noch einmal her. Ein sehr beeindruckender Park der Waldgebiet des Jahres 2020/2021 ist.





Manch Dammwild war auf Betteltour. Sehr passend beim Wildstand vorbei zu schauen. Nach Kaffee und Kuchen begann der Rückweg vorbei an einem umgestürzten Baum. Der Besuch hat sich gelohnt und im Nachhinein waren wir ein wenig froh, dass das Museum heute Ruhetag hatte.
Es sollte nun auf direktem Weg zurück nach Neustrelitz gehen. Unterwegs sahen wir unsere ersten Kraniche, aber wie immer, relativ weit weg um Ruhe zu haben.



In Penzlin trennten wir uns von Clemens, Steffen und Sabine, da sie noch einmal zur Tanke wollten. Wir steuerten das Hotel an um noch ein wenig den Ort zu erkunden. Motorrad geparkt, Umgezogen und los.
Ein kleiner Stadtrundgang, bei dem wir Norman wieder trafen. Gemeinsam dann später zum Hafen um unseren reservierten Tisch zum Abendessen zu besetzen. Der letzte Abend in Neustrelitz ging schon wieder mit lecker Essen und Trinken zu Ende.





Tiefsttemperatur      18,0 Grad
Höchsttemperatur      22,5 Grad
Tagesfahrleistung        187 km


12.Tag Mittwoch 08.09.2021

Heute wird sich unsere Gruppe minimieren, da Norman nach Hause muss. Sein Freundlicher hat ihm morgen einen Termin angeboten, den er vor der nächsten Tour dringend wahrnehmen muss. Kurz nach dem Hotel trennten sich also unsere Wege - vorerst - und plötzlich war Norman wieder hinter uns. So fuhren wir dann doch ein paar Kilometer mit 4 Motorrädern, bis wir in Mirow abbogen um zum See zu fahren. Leider kamen wir nicht hin, alles verbaut, also zurück auf die Strecke und weiter.






In Vipperow weichen wir trotzdem wieder von der geplanten Strecke ab. Es geht über kleine Straßen Richtung Röbel/Müritz.






Röbel ist mit seinem historischen Stadtkern definitiv sehenswert und wir fuhren bis zum Stadthafen. Dort gab es sogar wieder kostenfreie Motorradparkplätze. Frei nach dem Motto - Eis am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, lebten Manuela und Jens das schnell aus. Selbstverständlich gab es auch Kaffee oder Espresso.






Von Röbel aus verlassen wir mal wieder die angedachte Strecke um auf Nebenstraßen mehr zu erkunden und auch mehr Ruhe und Spaß zu haben. Wir sahen wieder Kraniche und die Abwechslung von weiten Feldern und dichten Wäldern.






Am Plauer See entlang bis Plau am See und dann westwärts zum nächsten Fotostopp für Clemens seine Challenge. Das Posaunenwerk Mecklenburg-Vorpommern. Noch einen kleinen Schlenker um mal ausnahmsweise eine Allee entlang zu fahren, direkt in den "Treibstoffort" Benzin. Nein, Sprit gibt es hier keinen, aber eine alte Ziegelei, die gerade zu einem Informationszentrum über die Herstellung von Ziegeln umgebaut wird.





Kurz nach Benzin kam Lübz. Der Ort aus dem das Lübzer Pilsener kommt. Wir fuhren allerdings nur durch um danach ein Stück an der Elde entlang zu fahren. Als wir die Elde überquerten, hielten wir kurz an und warteten auf ein nahendes Schiff. Kapitän und Motorradfahrer hupten und winkten sich zu.





In Putzlitz sollte es einen Kaffee geben, aber eine Ehrenrunde durch den Ort und auch Befragungen von Bewohnern brachte identisches Ergebnis - Fehlanzeige. Also weiter durch das weite Land ohne Kaffee...
Als wir in Reetz endlich eine Tankstelle sahen, mussten wir sofort dort hin. Zum Glück leuchtete ein buntes Schild im Fenster mit der Aufschrift "Coffee". Wir nutzen die dortige Auftankbank für die Pause und ich testete erst einmal ob das Dach oder mein Kopf stabiler sind. Mit Beule wie ein Einhorn ging es später weiter.





Nach der Pause sollte es, wie letztes Jahr, das Storchendorf Rühstädt werden. Diesmal benötigte Clemens ein Foto für seine Challenge. Die Störche sind um diese Zeit bekanntlich schon weg. Nach ausreichend Fotos und kleiner Ortsrundfahrt ging es nur wenige Kilometer weiter rechts ab in das gefühlte Nichts.





Die Wehrgruppe Quitzöbel an der Havel. Kurz bevor die Havel in die Elbe fließt, soll die Havellandschaft bei eventuellem Elbe Hochwasser geschützt werden. Wer das hier nicht kennt, fährt garantiert vorbei. Auf jeden Fall einen erneuten Besuch wert, da es sogar drei Wehre sind und wir uns nur den Gnevsdorfer Vorfluter angesehen haben.





Durch Havelberg mal wieder eine der seltenen Umleitungen, die uns jedoch nette Straßen durch den Ort führte. Wir hielten uns diesmal hier nur kurz für Fotos auf und fuhren weiter Richtung Sandau.





Die Fähre war zwar gerade weg, aber es geht so schnell, dass man sich für Fotos richtig beeilen musste. Es ist zwar eine Motor- und Gierseilfähre, heute wurde aber kein Motor benötigt, was uns je Fahrzeug 1 € ersparte.
Eine Gierseilfähre nutzt zur Fortbewegung die Strömung des zu überquerenden Flusses aus.





Die letzte Tagesetappe wurde ohne weiteren Stopp gefahren. In Tangermünde angekommen mussten wir vorsichtig und ruhig ein Pferdefuhrwerk überholen. Bis in die City zum Schulzens Hotel & Brauerei (vormals Alte Brauerei) war es nicht mehr weit. Vor Ort eingeparkt, abgeladen, eingecheckt, Tisch für Abendessen reserviert und Zimmer bezogen. Wir hatten sogar ein doppeltes Doppelzimmer (nein, das ist kein Spiegelbild).





Nach dem Frisch machen gab es einen kleinen Spaziergang durch Tangermünde, bevor wir im Biergarten unserer Gasthausbrauerei den letzten gemeinsamen Abend verbrachten. Hier wurde lecker Probiert.
Da Tangermünde nicht wirklich weit weg ist von uns, werden wir der Stadt sicherlich noch einmal einen Besuch abstatten. Sogar das Parken für Autos am Hafen ist kostenlos.




Tiefsttemperatur      17,5 Grad
Höchsttemperatur      25,5 Grad
Tagesfahrleistung        268 km


13.Tag Donnerstag 09.09.2021

Heute trennen sich nun alle Wege. Wir machen uns langsam fertig, da wir es nicht eilig haben. So stört auch die erneut vor uns fahrende Pferdekutsche nicht. Schöner Spruch an der Kutsche um das 6 km/h Schild herum:

Hupen ist zwecklos...
...wir haben Urlaub






Der Weg führte uns Richtung Stendal und dann westwärts, aber nur bis Jävenitz. Dort mal wieder eine Umleitung. Zurück auf der Route fahren wir nach Klötze um dort zu tanken. Danach geht es weiter Richtung Brome (Flecken). Kurz vor Brome passierten wir die ehemalige innerdeutsche Grenze und wir waren wieder in Niedersachsen.







Spontan hatte Manuela eine gute Idee. Als zweites Frühstück ein Eis. Eine Idee der ich mich spontan angeschlossen habe.
Anschließend durch Ehra-Lessien bis nach Gifhorn, vorbei am Mühlenmuseum bis zum Sternpartner. Hier holten wir Manuela ihr Auto ab, welches während des Urlaubs zum Service hier war. Von hier aus fuhren wir also mit zwei Fahrzeugen nach Hause.






Zu Hause wurde das Gepäck in die Wohnung gebracht und ich machte mich auf den Weg die RT zum Service zu fahren. Seit 01.09.21 möchte das Motorrad dort hin, aber der Termin wurde ja schon vorher gemacht.
Für die Heimfahrt bekam ich als Werkstattfahrzeug eine R nineT. Ein handliches Motorrad, aber nur für eine Person. Ich bekam bei der Übergabe den freundlichen Hinweis "sie hat alles wie deine nur von allem etwas weniger". Nett ausgedrückt, aber ich möchte ja auch nur mobil bleiben um nach Hause zu kommen.






Tiefsttemperatur      17,5 Grad
Höchsttemperatur      31,5 Grad
Tagesfahrleistung        263 km


14.Tag Freitag 10.09.2021

Um meine RT abzuholen musste ich ein wenig im großen Bogen fahren, da die Autobahn eine Wochenendbaustelle hatte und viele über die Landstraßen auswichen. Ich fuhr also südlich um den Elm und hatte freie Fahrt.
Man erwartete mich schon und ich gab die vollgetankte R nineT ab und erhielt eine frisch geputzte RT mit frischem Service zurück. Keine außergewöhnlichen Arbeiten. Alles Bestens!
Die Heimfahrt machte gleich wieder doppelt Spaß und ich stellte sie vollgetankt nach 2975 hervorragenden Kilometern in der Garage ab.

Die "Tour de Umleitung" war somit beendet.



Tiefsttemperatur      19,0 Grad
Höchsttemperatur      27,0 Grad
Tagesfahrleistung        97 km


Fähre         3,50 €
Parken Jeschken         4,00 €
3 Stunden Kahntour Spreewald (pro Person)         16,00 €
Ivenacker Eichen (pro Person)         5,00 €
Hotelkosten (incl. Frühstück bis auf ein Hotel)     1.124,74 €
verbrauchter Sprit       133,39 Liter
Spritkosten       202,35 €
Gesamtfahrleistung        2975 km