Das Wetter für 1983 nach dem Hundertjährigen Kalender


Januar:
1. - 4. trüb und mittelkalt 5. Schnee, etwas Regen 6. Schneefall 7. - 9. trüb 10. - 12. trüb, auch etwas Wind 13. - 14. Schneefälle 15. - 16. trüb und nicht sehr kalt 17. - 19. hell und kalt 20. - 24. Wind und Schnee 25. - 27. kalt 28. - 31. Schneefälle

Februar:
1. - 5. schön und sonnig 6. - 11. trüb 12. - 17. Schnee und Wind 18. - 25. hell und kalt 26. bis zum Ende sehr kalt

März:
1. - 6. morgens kaltes Wetter, gegen Abend nimmt die Kälte ab und taut es 7. - 8. regnet und schneit es durcheinander 9. - 15. hart gefroren 16. - 17. kleinere Schneefälle 18. - 23. nochmals hart gefroren 24. - 26. trüb mit Regen, mal warm, mal gefroren. Die Luft ist rauh 27. bis zum Ende kalt und gefroren

April:
1. - 3. kalt und gefroren 4. Schneefall 5. - 12. schön, doch zwischendurch Regen und kleiner Schnee 13. - 15. Wind und unbeständig 16. - 20. schönes Wetter 21. rauhe Winde 22. - 29. Reif und Frost 30. schön und warm

Mai:
1. - 5. schön und warm 6. Donner 7. - 16. viel Regen 17. - 23. schönes, mildes Wetter 24. - 29. rauhe Luft 30. - 31. schöne und warme Maientage

Juni:
1. - 12. warm und schön 13. - 21. Donner, Regen, aber auch wechselhaft 22. bis zum Ende fast täglich Donnerwetter und Regen. Unlustig bös bis zum Ende

Juli:
1. - 2. trüb und traurig Wetter 3. - 4. morgens recht kühl, nachmittags Donner und Regen 5. - 9. schöne Tage 10. - 14. Regenwetter 15. - 17. schönes Heuwetter 18. - 23. Regen 24. - 26. drei herrlich schöne Tage 27. - 30. Donner und viel Regen 31. ein schöner Tag

August:
1. - 7. Regentage 8. ein schöner Tag 9. - 13. wieder Regen 14. - 24. schöne, warme Tage für die Erntezeit 30. - 31. wieder besonders schöne Tage

September:
1. - 2. zwei schöne Tage 3. windig und trüb 4. - 6. kühle Morgen 7. warm und schön 8. - 9. stürmische, schlechte Tage 10. kühl, aber trocken 11. Regen 12. - 18. schönes, warmes Wetter 19. - 21. trüb mit etwas Regen 22. bis zum Ende schönes Herbstwetter

Oktober:
1. schöner Tag 2. - 3. Blitz, Donner und großer Regen 4. - 9. trüb und Regen 10. - 13. schön warm 14. gibt es Reif am Morgen, aber nachmittags Regen 15. - 27. schönes und gutes Wetter 28. - 29. eisig, es friert 30. Schnee 31. trüb und nieseln

November:
1. - 3. trüb mit rauhen Winden 6. - 7. schöne Tage 8. - 10. fällt Regenwetter ein 11. den ganzen Tag Schneefälle 17. - 27. hart gefroren, fast täglich etwas Schnee 28. bis zum Ende sehr kalt. Der Schnee bleibt bis Weihnachten liegen

Dezember:
1. - 2. noch sehr kalt 3. - 6. täglich Schneefälle 7. Regen 8. - 19. hellt sich auf und friert 20. - 25. unfreundlich und Regenwetter 26. bis zum Ende kalt


Das Jahr insgesamt:
Es ist mehr feucht als trocken und wenn man alle Teile des Jahres zusammen sieht, kann man sagen, es ist auch schwül und ziemlich warm

Der Frühling:
Es gibt einen späten Frühling. Dieser ist allzeit feucht, nicht allzu kalt, gut temperiert und den Früchten bekommt er gut. Nur bisweilen ist er gar zu nass, so dass man nicht mehr gut säen kann. Ein später Frost ist kaum zu befürchten. Die Schafe können länger auf den Wiesen gehen als in anderen Jahren

Der Sommer:
Dort wo die Nässe im Frühling nicht gar zu groß war, folgt nun ein warmer und schwüler Sommer, doch nicht anders, als er sonsten zu sein pflegt. Nur dort, wo es im Frühling stetig geregnet, folgt ein hitziger und dürrer Sommer, so wie es selten geschieht.
Sonst aber ist zu befürchten, dass viel Heu und Getreide auf den Feldern bleibt und verfault, darum soll man auch die Feiertage nachmittags nicht schonen, auf dass das liebe Getreide herrein komme

Der Herbst:
Der Herbst ist gewöhnlich warm und schön, aber er währt nicht lange. Darum muss man sehr fleißig sein, um mit dem Winteranbau rechtzeitig fertig zu werden, denn Mitte November wintert es ein und geht vor Weihnachten auch nicht wieder auf

Der Winter:
Der Winter ist anfangs ganz schön trocken. Aber dann von Mitte Februar an bis zum Ende recht feucht. Er hat große Wassergüsse, die Häusern, Menschen und Vieh Schaden zufügen. Der Winter ist im Ganzen gesehen nicht kalt, sondern mehr feucht und warm

Wind und Ungewitter:
Das Jahr hat sehr viele und fast tägliche große Ungewitter, die wohl weniger zünden, dafür aber große Wolkenbrüche zu verursachen pflegen, die wiederum den Feldern sehr wehe tun

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