Das Wetter für 1967
nach dem Hundertjährigen Kalender
Januar:
1. - 3. trüb und dabei mittelmäßig kalt. 4. - 6. großer Regen.
7. - 9. mittelkalt. 10. Regen und Schneebuzen. 11. - 17. unbeständig mit Wind.
18. - 22. Regen, kleine Güsse. 23. bis zum Ende unbeständig, mit Regen, Wind,
Schnee und auch Nebel.
Februar:
1. - 6. trüb, Regen, Nebel, Wind. 7. hell und ziemlich kalt. 8. - 11. trüb mit
Regen und Schnee. 12. - 16. hell und kalt. 17. Regen oder Schnee. 18. - 21. kalte Winde.
22. - 26. hell, dabei früh kalt und gefroren, doch wird es nachmittags lieblich und warm.
27. trüb, nachts kalter Regen. 28. rauh und kalt.
März:
1. - 7. rauh, kalt und windig. 8. - 17. sehr kalt, Schnee und Regen.
18. - 19. Wind, Schnee und Regen. 20. - 21. hell, dabei ist es vormittags sehr kalt.
22. - 30. kalt, aber wenig Schnee. Wind und zuletzt Nebel. Ab dem 21. bis zum Ende pflegt es hart zu gefrieren.
Die Tage sind aber meistenteils schön.
April:
1. - 16. es pflegt weiter morgens zu gefrieren. Tagsüber ist rauhes Wetter, zuweilen auch mit Schnee
vermengt. 17. - 23. es fällt linderes Wetter ein, auch mit Regen. 23. - 29. wieder Reif und rauhes Wetter.
29. - 30. Das Wetter bessert sich, es wird schön und warm.
Mai:
1. ist noch schönes Wetter. 2. - 7. es fängt an zu donnern, und dann folgt wieder trübes
und rauhes Wetter, das auch kühl ist. 7. - 9. nachts gefriert das Wasser zu Eis. 11. - 19. wilde, rauhe,
trübe und ungestüme Tage mit Reif. 20. - 28. folgt schönes und auch warmes Wetter. 29. wieder des
nachts gereift. 30. - 31. nachts sogar gefroren.
Juni:
1. fängt mit Reif an. 2. - 7. es folgt trübes, windiges und unbeständiges Wetter mit Regen.
Die Regen aber sind alle ungeschlacht und böse. 8. Reif. 9. schön und warm. Bisweilen kein Donner. 10. und so
bis zum Monatsende: Das schöne Wetter hält an, den ganzen Monat. Manchmal kommt Donner dazwischen aber es ist
dies nicht allzu viel.
Juli:
1. - 11. schon mit großer Hitze beginnt der Juli, sowohl bei Tag als auch bei Nacht; doch gibt es Hagel,
und das fast täglich. Mal mehr, mal weniger. Die Wetter zünden oft. Doch zwischendurch mal schöne Tage.
12. - 20. nun folgt trübes, kühles Wetter mit viel Regen. 21. - 27. folgt wieder warmes Wetter und bleibt so
bis auf den 23., dann beginnt es zu regnen und es bleibt bis zum Ende.
August:
1. der Monat fängt schön an, in der Frühe mit Nebel. 2. - 10. schön warm und hitzig.
10. - 17. etliche Gewitter. 28. - 31. schön warm und trocken, nur zwischendurch mal einige Gewitter.
September:
1. - 12. herrliches schönes, warmes Wetter. 13. - 16. etwas kühler und herbstliches Wetter
mit Regen fällt ein. 17. - 27. das schöne und gute Wetter kommt wieder. 28. bis zum Ende: trübes
Regenwetter fängt an und hält sich bis zum Ende.
Oktober:
1. - 4. ungeschlachtes und böses Wetter. 4. auf 5. Reif. 6. - 15. vermischtes Wetter, bald schlecht,
aber auch mal wieder schön. 16. wie ein schöner, warmer Sommertag. 17. - 23. vermischtes Wetter. 24.
gefroren. 25. - 27. schöne Zeit. 28. nachts ziemlich gefroren. 29. - 31. es wird kälter, ziemlich hart
gefroren.
November:
1. - 8. die ersten Tage gefriert es noch. Am Tage ist es schön warm. 9. - 21. trüb Wetter mit
Regen und Nebel. 22. - 28. es gefriert wieder. 29. nachmittags gibt es Sonnenschein.
Dezember:
1. - 9. fängt an mit Frost, Regen und Glatteis. Kühl. 10. Schnee. 11. - 17. Schnee und hart
gefroren. 18. es regnet. 19. bis zum Ende: Aber nun wird es kalt, sehr kalt, bis zum neuen Jahr.
Das Jahr insgesamt:
Das Jahr ist gewöhnlich mehr trocken als feucht denn obwohl es zu gewissen Zeiten
schon regnet, gibt es doch mehr trockene Tage.
Der Frühling:
Der Frühling ist gewöhnlich trocken, rau und kalt. Man sollte deshalb die
Schafe nicht auf die Saatfelder und auch nicht zu lange auf die Wiesen gehen lassen, sonst
wird nur wenig wachsen. Dieser Frühling bringt viel Reif und bis zum 8. Juni raue,
wilde Luft, was dem Weinwuchs und allen Früchten schädlich ist.
Der Sommer:
Der heißeste Sommer, so dass sich bisweilen - wenn auch nicht in jedem Jahr -
vor lauter Sonnenhitze das dürre Holz in den Wäldern entzündet. Es ist nicht
nur an den Tagen sehr heiß, auch die Nächte sind unangenehm warm. In Flüssen
und Brunnenquellen kann das Wasser fast zum Versiegen kommen.
Der Herbst:
Der Herbst ist unterschiedlich. Bisweilen ist er mehr trocken als feucht - und in
diesem Falle wächst ein Spitzenwein. Öfter ist er aber kühl und nass. Vor
dem Advent schneit es nur selten zu. Und obwohl es vorher - besonders im Oktober - manchmal
friert, ist der November doch größtenteils warm.
Der Winter:
Der Winter ist ziemlich kalt und mehr trocken als feucht. Er ist sehr unbeständig -
bald herrscht große Kälte, bald fällt Regen, bald Schnee. Das wechselhafte Wetter
hält fast den ganzen Winter über an.
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