Das 15. Colt Motorcycle weekend am Pressegger See, Kärnten/Österreich

30. August - 01. September 2019


Meine fünfte Teilnahme an einer Colt Tour, aber die erste Tour als ehemaliger Mitarbeiter.


1.Tag Donnerstag 29.08.2019



Zeitiger Start in Braunschweig nach Magdeburg um das Öl dort abkühlen zu lassen. So kann die Einfahrinspektion zeitiger starten und ich kann auch schneller weiter. Immerhin wurde mit nicht so schönem Wetter gedroht.






Um die Wartezeit bis zur Öffnung der Werkstatt zu Überbrücken, habe ich eine Kantine gefunden in der ich mir ein kleines Frühstück genehmigte. So verging die Zeit wie im Fluge und ich konnte das Motorrad abgeben. Die Arbeiten begannen spontan und ich nutzte die erneute Wartezeit um einen kleinen Faltrucksack zu erwerben. Das Packmaß ist so klein, der passt überall zwischen und somit habe ich im Notfall noch Kapazitäten. Ein Kaltgetränk wurde mit breitem Grinsen gereicht, denn dort stand "Lieblingskunde" drauf. Wir hatten viel Spaß. Um 10:30 Uhr konnte ich dann zu dem Treffpunkt des heutigen Tages starten.


Aus Magdeburg heraus ging es zur A14. Die fuhr ich trocken bis kurz hinter Halle. Hier begann der Regen und spontan hat jemand seinen Kombi in der Mittelleitplanke zerlegt. Wir kamen alle unbeschadet vorbei und danach wechselte ich auf die A9. Der Regen hielt an bis zur Abfahrt Lederhose. Das ist schon ziemlich kurz vor Bayern in Thüringen. Es war nicht so Sintflutartig wie im Radio angedroht, aber Gewitter sah ich in der Ferne schon. Kaum in Bayern angekommen musste ich zum Tankstopp. Dort wollte ich aber keine Pause einlegen, da es dort nciht einladend aussah und die Frankenfarm nicht mehr weit war. Somit also bis dort hin und bei 29 Grad dort angekommen. Es sollte eine Kleinigkeit geben, damit ich auf der weiteren Fahrt fit bleiben würde und somit entschied ich mich für einen Obazter. Ein angemachter Camembert, der hier sehr lecker war.



Einige Teile der Bekleidung waren noch feucht und so startete ich weiterhin mit Regenmembran bekleidet. Da dies ein Fehler war wurde der erste Parkplatz hinter Nürnberg auf der Landstrasse gewählt um die Membran herauszunehmen. Die Temperaturen waren kaum auszuhalten, auch auf die Gefahr hin nass zu werden. Es sollte aber auf der weiteren Fahrt kein Tropfen mehr vom Himmel kommen. Ich hatte also genug für heute. Der Weg bis Marktoberdorf hatte noch eine Ü,berraschung in Form einer Streckensperrung mit 15 km Umweg für mich parat. Die Gegend dort war jedoch sehr schön. In Augsburg noch ein wenig Stop and go vor einer Baustelle mit 2 x Rettungsgasse für Krankenwagen und danach ging es problemlos bis zum Ziel. Kurz vor der Ankunft wurde für den nächsten Tag gleich wieder getankt.



Ich dachte ich bin der Letzte am Hotel, jedoch ich war der Erste. Chef sagte mir, dass ich das Motorrad in die offene Garage stellen kann. Dort kann ich es sogar ein Stück von meinem Zimmer aus sehen. Dann bezog ich mein Zimmer und sprang unter die Dusche. Kaum war ich fertig, klopfte es an der Tür und die Anderen waren eingetroffen. Wir saßen draußen bei leckeren Speisen, Kaltgetränken und lustigen Gesprächen. Nachdem wir uns dann zum Frühstück abgestimmt hatten, ging jeder auf sein Zimmer. Diese sind seit meinem letzten Besuch (2001) gerade renoviert worden. Sehr schön hier.



Tiefsttemperatur      19,0 Grad
Höchsttemperatur      29,0 Grad
Tagesfahrleistung        682 km


2.Tag Freitag 30.08.2019


Von Marktoberdorf aus erst einmal Richtung Füssen und dann kurz auf die A7 bis zum Tunnel Füssen. Hier kamen wir spontan zum Stehen, da sich zwei Autos zu einem Lackaustausch verabredeten. Nach wenigen Minuten ging es auf den heute sehr vollen Fernpass. Wir fuhren bis zum Rastplatz Zugspitzblick. Dort kurz orientiert und dann die Zugspitze abgelichtet.





Der Stopp war nur kurz und danach ging es munter auf dem Fernpass weiter Tarrenz. Dahinter kurz durch den Roppener Tunnel und an Sautens vorbei dem Timmelsjoch entgegen. Hier waren sehr viele Motorradfahrer unterwegs. In Sölden einen Tankstopp für die, die es meinten zu brauchen und dann weiter den Berg hinauf. Beschlossen wurde hier jedenfalls schon, das Motorradmuseum oben an der Mautstelle heute nicht zu besuchen.





Der Weg von Sölden über Zwieselstein, Untergurgl und Hochgurgl war schön anzusehen, jedoch hat und eine Gruppe aus AK auch in den Spitzkehren so blöd Überholt, dass wir froh waren, als diese weg waren. Nun fuhr es sich wieder deutlich entspannter. An der Mautstelle hatten wir die Raser dann zwar wieder, aber es sollte noch eine ganze Zeit dauern, bis sie uns erneut Überholen sollten.





Nach dem Abstellen der Motorräder wurde erst einmal die Aussicht genossen. Sehr schön hier oben, aber das Museum wollten wir heute nicht besuchen. Wir schauten erst einmal auf die Mautpreise und ob wir das im voraus bezahlen konnten. Leider nein, aber ich hatte die Idee, dass alles zusammen legen und ich als Erster fahre und für alle Vier bezahle. Das erleichterte die Abfertigung enorm.





Nach dem Abstellen der Motorräder wurde erst einmal die Aussicht genossen. Sehr schön hier oben, aber das Museum wollten wir heute nicht besuchen. Wir schauten erst einmal auf die Mautpreise und ob wir das im voraus bezahlen konnten. Leider nein, aber ich hatte die Idee, dass alles zusammen legen und ich als Erster fahre und für alle Vier bezahle. Das erleichterte die Abfertigung enorm. Ab jetzt war die Fahrt sehr angenehm, denn es war sehr wenig Verkehr, auch wenn manch ein Jeep nach dem Überholen spontan beschließt anzuhalten um Pause zu machen.





Unsere nächste Pause sollte erst am Timmelsjoch auf 2.509 Meter erfolgen. Hier sahen wir uns erneut ausgiebig um und genossen das muntere Treiben. Ein Radfahrer, der ganz alleine fuhr, wollte sein Fahrrad als Erinnerung dort oben fotografieren. Als ich ihn fragte ob er mit auf das Bild möchte, gab er mir begeistert sein Smartphone und freute sich. Das Ergebnis hat ihm das breite Grinsen ins Gesicht getrieben und mir sehr viele dankbare Worte.





Ein kurzer Abstecher auf den Hügel neben uns ließ mich einen Stein finden, so dass ich mit einem Fuß in Italien und einem Fuß in Österreich stand. Das große Bild vom Timmelsjoch hatten sehr viele Besucher vor uns schon mit Aufklebern verziehrt. Es war aber zum Glück noch zu erkennen. Trotzdem wurde es von fast jedem Abgelichtet. Die weitere Fahrt führte uns um den Hügel und wir waren in Italien. Hier war erst einmal gar nicht viel Verkehr. Somit konnten wir eine ganze Weile sehr entspannt Fahren und die Aussicht genießen.





Der nächste Stopp dann erst am Jaufenpass um dort etwas zu Essen, zu Trinken und die Aussicht wieder zu genießen. Ach ja, die Sonne war ja auch da, aber das wurde mir erst später sehr bewusst. Die Bockwurst und die Spezi kamen wie gerufen und wir sahen einige schöne oder auch kuriose Fahrzeuge hier Oben. Eine Radfahrerin, die ohne Elektro hier raus fuhr, hatte bestimmt schon 80 Jahre in den Papieren stehen. Sie sah ebenfalls sehr Zufrieden aus, aber ich hätte diese Strecke nie auf einen Fahrrad gemacht. Jede schöne Zeit neigt sich irgendwann dem Ende und so mussten wir anfangen uns zu beeilen, da das Abendessen wartete. Also durch Sterzing und Bruneck Richtung Österreich.





Noch einen Stopp am Militärfriedhof Innichen (Sacrario Militare di San Candido) um Abzusprechen was bei Regen passieren soll. Außer ein paar weniger Tropfen, kam aber nichts mehr vom Himmel bis zum Ziel. Ziemlich bald waren wir wieder in Österreich und hatten plötzlich wartende Autos aus Italien an Tankstellen vor uns. Der Preisunterschied lag bei 30-40 Cent je Liter. Da lohnt der kleine Abstecher.





Zwischen Maria Luggau und St. Lorenzen im Lesachtal war dann die Straße voll gesperrt und wir mussten einen teilweise unbefestigten Waldweg mit Gegenverkehr fahren, bis wir an eine Ampel kamen. Dort stand geschrieben, dass die Rotphase bis zu 30 Minuten dauern kann. Den Grund konnten wir von hier aus auch sehen. Die Straße wurde von einem Erdrutsch mitgerissen. Nach nur 10 Minuten ging für uns die Fahrt weiter. Immer wieder hatten wir eine Einspurige Verkehrsführung mit Ampelschaltung und jede war für uns ROT. Wer gönnte uns unser Abendessen nicht? Mittlerweile zeigte das Navi eine Ankunftszeit von nach 19 Uhr an. Aber auch diese Hindernisse meisterten wir und nach der Ankunft dann schnell die Motorräder abgestellt.



Die Dame an der Rezeption machte sich schon Sorgen und wunderte sich, dass wir auf die Anrufe nicht reagiert hatten. Wieso kam der nicht an? Muss wohl in dem Moment gewesen sein, als das Navi aus war, denn ich habe es nicht mitbekommen. Dann endlich schnell das Zimmer mit Balkon bezogen, unter die Dusche gesprungen und danach frisch gekleidet zum Abendessen. Die restlichen Fahrer und Fahrerinnen waren alle schon da und freuten sich, uns zu sehen. Schnell aus dem Menü eine Wahl treffen und ab jetzt den Abend genieß. Einzig mein Gesicht brannte irgendwie, denn ich hatte mir in den Bergen einen Sonnenbrand zugezogen. Der Abend war dann um Mitternacht herum zu Ende und die wohlverdiente Nachtruhe trat ein.





Tiefsttemperatur      14,0 Grad
Höchsttemperatur      27,5 Grad
Maut Timmelsjoch     14,00 Euro
Tagesfahrleistung        413 km


3.Tag Samstag 31.08.2019


Der Morgen fing noch ganz normal an. Schnell die itn-Datei für Garmin umgewandelt, denn es sollte heute nach Slowenien gehen. Zwei Gruppen Slowenien und zwei Gruppen Dolomiten bei gesamt 26 Personen. Der Indianer war immernoch in meinem Gesicht und alle Versuche es mit Creme zu beruhigen brachte nicht viel. Als ich in meinen Motorradsachen steckte und zur Abfahrt bereit war, wollte mein Kreislauf das nicht mitmachen. Schweren Herzens ließ ich die Gruppe fahren und begab mich auf mein Zimmer. Nach Einwurf einer Tablette mit Vitamin C konnte ich noch ein wenig ruhen. Gegen Mittag wurde ich wach und fühlte mich deutlich besser. Die Slowenienrunde wäre zu spät geworden, somit beschloss ich, einen Ort in der Nähe zu besuchen, wo ich vor ca. 45 Jahren mit meinen Eltern Urlaub machte.





Erst einmal um den Pressegger See herum und was sah ich da? Die USA streiten immer "Area 51" ab, dabei ist es auch in Österreich *lach*. Die weitere Fahrt führte mich an St. Stefan an der Gail vorbei durch Matschiedl um dann einer Umleitung zum Farchtensee folgen zu müssen. Landschaftlich eine tolle Strecke, auch wenn diese so nicht geplant war. In Feistritz an der Drau stoppte ich an einem Billa und kaufte ein. Kronkorken für den Ex-Kollegen und etwas Essbares für mich. Danach weiter zu meinem Ziel.





Mein Ziel war Feld am See. Ich erkannte sogar den Bauernhof, fuhr aber daran vorbei. Am Afritzer See wurde meine Mittagspause eingelegt und ich genoss die Ruhe am See. Nach meiner Pause kam dann Wind auf und es wurde in der Ferne dunkel. Ich beschloss die Regenmembran in die Jacke zu machen und dann langsam zurück zu fahren. Diesmal fuhr ich den Berg hinauf zu dem Bauernhof um festzustellen, das es anscheinend schon lange keiner mehr war. Die Ställe mit Kühen, Schweinen und Hühnern war weg. Dort stehen jetzt Wohnhäuser. Das Bauernhaus wurde stark renoviert und es stand ein Schild mit Pension dran. Einzig der Heulagerplatz sah noch aus wie damals, aber natürlich nicht mehr so neu wie ich ihn in Erinnerung hatte. Danach begab ich mich auf den Rückweg, denn Unwetter war an mir vorbei gezogen.



Da ich genau den identischen Weg zurück wollte, wie ich kam, stoppte ich an diversen Punkten für Fotos, die ich mir gemerkt hatte. So die Steigung von 16 %, die ich jetzt allerdings als Gefälle gefahren war. Dann noch die Pfarre Stockenboi und zuletzt ein Bild vom Naturpark Weissensee. Auf diesen Strecken begegneten mir einige Motorradfahrer, viele Radfahrer und gelegentlich auch Autos. Ein kurzes Stück erwischte mich doch noch Regen, so hatte sich aber wenigstens die Membran gelohnt.




An der Farchensee Landesstraße machte ich noch ein paar kleine Fotostopps. Da ich fast alleine unterwegs war, war dies kein Problem. Trotzdem stand ich immer am Fahrbahnrand, falls doch jemand gefahren kam. Bei einem Stopp kam die Polizei vorbei und schaute meinen gewählten Parkplatz an. Da es nichts zu bemängeln gab, fuhren sie ihre Runde weiter.





Zurück am Hotel parkte ich fast als Erster. Einige waren ebenfalls schon zurück. Nach dem Duschen und Umziehen setzte ich mich zu ihnen und wir plauderten über den Tag. Die Runde nach Slowenien bescherte ihnen bis zu 31 Grad und ich war froh morgens die Entscheidung nicht mitzufahren getropffen zu haben. Es dauerte eine ganze Zeit bis die nächste Gruppe eintraf und ich erkundete die Umgebung vom Hotel ein wenig zu Fuß.





Als es immer später wurde, gingen wir schon zum Abendessen. Die fehlenden Gruppen trafen später ein und berichteten uns von der 30 Minuten Rot-Phase an der Umleitungsstrecke. Wieso hatten wir ihnen im Vorfeld eigentlich gesagt dass sie dort drumherum fahren sollen? Egal, nun wussten sie, dass wir ihnen keinen Blödsinn erzählt hatten. Nach dem gemeinsamen Abendessen verkündete dann Jürgen, dass es in 2020 nach Thüringen gehen soll. Das ist für mich ja fast vor der Haustür...
Der Abend ging dann schnell zur Neige und nach und nach wurde sich zur Nachtruhe verabschiedet.





Tiefsttemperatur      19,0 Grad
Höchsttemperatur      25,5 Grad
Tagesfahrleistung        165 km


4.Tag Sonntag 01.09.2019

Schon wieder Abreise. Mir ging es wieder gut und ich konnte zeitig noch ein paar Fotos der ganzen Motorräder in der offenen Garage schießen bevor ich zum Frühstück ging. Nach selbigem Verabschiedeten wir uns, ich zahlte meine Rechnung und räumte das Zimmer. Das Motorrad war schnell beladen und ich startete meine geplante Rückfahrt zuerst nach München.





Zuerst fuhr ich nach Hermagor um dort die 87 durch das Gitschtal Richtung Kreuzberg zu fahren. Hinter Kreuzberg dann ein ordentliches Gefälle mit Schildern auf denen stand "1. Gang einlegen". Bei meinem Motorrad reichte der 2. Gang. In Greifenburg fuhr ich dann auf die 100 Richtung Lienz.





Auf dieser Strecke kam ich recht gut voran und es war auch eine sehenswerte Gegend. Durch Lienz war dann der Verkehr etwas dichter, aber das ist nun einmal so in größeren Städten. Hinter Lienz fuhr ich auf der 108 weiter bis zur Schildalm. Dann folgt das Südportal vom Felbertauerntunnel mit der Mautstelle. Nach dem Passieren der Mautstelle geht es sofort in den Tunnel. Nach 5.282 Metern kommt man am Nordportal heraus, wo ich zu einem kleinen Stopp anhalte.





Hier gibt es eine kleine Pause zum Trinken und Fotos machen. Definitiv ist die Nordseite besser zum fotografieren. Auf der Südseite ist es sicherlich in entgegengesetzter Richtung schöner, aber das muss ich ein anderes Mal testen. Nach meiner kleinen Pause fuhr ich jetzt den Berg hinab.





Der Weg führte mich nach Mittersill, Kitzbühel, am Wilden Kaiser entlang bis nach Kufstein. Dort kam ich dann nach 4,5 km zähfließendem Verkehr wieder nach Deutschland. Leider war die Fahrt nach München nicht sehr flüssig. Ganz im Gegenteil. Kurz vor meinem Zwischenstopp wurde noch einmal getankt um dann Freunde zu besuchen, die vor kurzem Nachwuchs bekommen haben. Von dort aus war es nicht mehr weit bis zu meiner Tochter und den Enkelkindern.





Der Weg führte mich nach Mittersill, Kitzbühel, am Wilden Kaiser entlang bis nach Kufstein. Dort kam ich dann nach 4,5 km zähfließendem Verkehr wieder nach Deutschland. Leider war die Fahrt nach München nicht sehr flüssig. Ganz im Gegenteil. Kurz vor meinem Zwischenstopp wurde noch einmal getankt um dann Freunde zu besuchen, die vor kurzem Nachwuchs bekommen haben. Von dort aus war es nicht mehr weit bis zu meiner Tochter und den Enkelkindern. Nach einer Runde Probesitzen (zum Glück sind die Beine noch zu kurz, sonst wäre sie vermutlich eine Runde gefahren) begaben wir uns zu einem Griechen. Dort verbrachten wir einen lecvkeren und kurzweiligen Abend, wobei wir noch ein wenig Faxen mit dem Smartphone machten. Nach dem Essen dann der Abschied und die kurze Fahrt zum Hotel nach Lenting.



Tiefsttemperatur      17,5 Grad
Höchsttemperatur      29,0 Grad
Maut Felbertauern     10,00 Euro
Tagesfahrleistung        419 km


5.Tag Montag 02.09.2019

Der ursprüngliche Plan war von Lenting nach Hause über den Rennsteig und den Harz. Da sich aber am Freitag der intelligente Notruf in Störung begeben hatte, plante ich den Rückweg somit wieder über Magdeburg. Nach dem Auschecken wurde das Motorrad beladen und ich fuhr direkt auf die A9 gen Norden.







Der Parkplatz Nürnberg-Feucht Ost wurde dann mein erstes Ziel um die Saturn V Replica in Ruhe anzusehen. Das Wetter und der freie Parkplatz meinten es gut mit mir und ich konnte Fotos machen. Danach fuhr ich bis zum Autobahnparkplatz Hermsdorfer Kreuz Ost um zu tanken. Von hier aus weiter bis nach Magdeburg mit einer kleinen Runde durch Halle, weil das Navi meinte 26 Minuten einsparen zu können. War zwar nicht so, aber war eine nette Abwechslung zum BAB fahren. In Magdeburg dann mein Problem geschildert und man nahm sich diesem an.





Vor der Garage dann ein Foto vom Cockpit um den Kilometer-Endstand festzuhalten und auch den wieder aufgetretenen Fehler vom intelligenten Notruf zu dokumentieren. Die Packtaschen trug ich zurück in die Wohnung und ich rief noch einmal die Werkstatt meines Vertrauens an. Nun müssen sie sich Gedanken machen, was der Fehler sein kann. Ich hatte eine sehr schöne erste Tour mit dem neuen Motorrad und habe nichts bereut. Leider war die Tour so schnell vorbei. Die Vorfreude auf die nächste Tour ist schon groß!





Tiefsttemperatur      14,5 Grad
Höchsttemperatur      25,0 Grad
Tagesfahrleistung        526 km


Maut Österreich 10 Tage für Motorräder          5,30 Euro
Maut Timmelsjoch        14,00 Euro
Maut Felbertauern        10,00 Euro
Hotelkosten (incl. Frühstück, teilweise Halbpension und Taxe)      290,70 Euro
verbrauchter Sprit      115,97 Liter
Spritkosten      159,23 Euro
Gesamtfahrleistung         2205 km