Unsere Tour ins Altmühltal

20.05. - 24.05.2009


24 Teilnehmer und 20 Motorräder:

1 x Leer 1 x Aprilia 650 Pegaso Cube
1 x Bochum 1 x Aprilia SMV 750 Dorsoduro
1 x Heidelberg 1 x BMW K 1200 GT
1 x München 1 x BMW R 100 GS
1 x Celle 1 x BMW R 100 R Classic
1 x Bernkastel-Wittlich 3 x BMW R 1200 RT
2 x Eichstätt 1 x Honda CBF 600
2 x Goslar 3 x Honda NT 650 V Deauville
2 x Northeim 3 x Honda NT 700 VA Deauville
5 x Peine 1 x Honda Varadero
7 x Braunschweig 1 x Moto Guzzi California Touring
2 x Suzuki Intruder
1 x Suzuki Volusia


(Achtung beim Anklicken obigen Fotos öffnet sich ein neues Fenster)

1.Tag 20.05.2009

Anreise

Heute sollte es endlich los gehen. Also Motorrad aus der Garage geholt und zum ersten Treffpunkt Tankstelle Braunschweig Rüningen gefahren. Dort gab es in Ruhe einen Kaffee und pünktlich 9:15 Uhr die Abfahrt. Fahrt über die A395 bis Bad Harzburg und dann die B4 bis Torfhaus. Noch vor dem zweiten Treffpunkt am Torfhaus (Foto links) stieß das fehlende Paar zu uns. Nach der Begrüßung und einer Zigarettenpause Abfahrt hier 10:15 Uhr weiter die B4 (Foto rechts) bis Nordhausen. Dort war wieder eine Tankstelle der Treffpunkt wo es Benzin, Toilette und bei Bedarf auch Bockwurst und Kaffee gab. Die letzten drei Mitfahrer trafen ein und wir konnten wie geplant 12 Uhr abfahren.
Weiterfahrt nun bis Bad Langensalza und dann weiter auf der B247. Allerdings gab es irgendwo vor Gotha ein kleines Problem, so das wir doch durch Erfurt fuhren. Mittagspause dann in Arnstadt bei einem goldenen M. Nach der Abkühlung mit Eis, Shake oder anderen Lebensmittelchen ging es spontan weiter. Gleich im 2. Kreisverkehr rissen dann 6 Motorräder ab. Nach einer längeren Beratung fuhren wir dann weiter und bei der nächstbesten Gelegenheit stoppten wir auf einem Rastplatz. Dank SMS verabredeten wir und beim letzten Treffpunkt und somit fuhr die dezimierte Gruppe weiter durch die gewaltigen Tunnel des Rennsteiges (einer knapp 8 km und der andere knapp 4 km).

Um Suhl nahmen wir die dort wunderschön gebaute Autobahn um dann in Schleusingen die Autobahn erst einmal zum Tanken zu verlassen. Es ging an der Talsperre Ratscher vorbei und später wieder weiter auf der Autobahn bis Coburg. Dort mussten wir die Autobahn wegen einer Vollsperrung kurzzeitig verlassen und nachdem wir zurück waren auf der Autobahn ging es in Erlangen ab um zum Rastplatz Tennenlohe zu gelangen. Dort traf gerade der letzte Mitfahrer ein und nach Tank- und Raststop ging die Weiterfahrt der letzten 102 km über die Autobahn bis nach Lenting in den Brauereigasthof Hofmark (Foto links). Kaum angekommen gab es erst einmal ein Bier, danach wurden Zimmer bezogen und schnell noch Getränke gekauft für die nächsten Tage. Nach dem Abendessen (Foto rechts) ein gemütliches Beisammensein und gegen 22 Uhr trafen auf die beiden Pechvögel ein, denen auf der Anreise ein Kupplungszug gerissen war.
Somit gab es am ersten Abend schon genug Gesprächsstoff.


2.Tag 21.05.2009

Urdonautal und Jura

Heute kam dann auch der letzte Teilnehmer pünktlich zum Frühstück an. Danach versammelten wir uns zur Abfahrt und es wurden drei Gruppen gebildet. Es ging zuerst Richtung Westen durch schöne Gegenden und durch Teile des Altmühltales bis zur Burganlage Schloß Willibaldsburg. Dort wurde ein kleiner Imbiss in der Burgschänke eingenommen (Foto links). Danach konnte das Juramuseum besichtigt werden. Diese Besichtigung war es wirklich wert. Sehr abwechslungsreich und interessant (Foto rechts). Wir lernten auch noch den Burggeist kennen, denn wie von Geisterhand fiel ein Motorrad auf die Seite. Allerdings gibt es von dem Geist keine Fotos...

Auf der Weiterfahrt kamen wir dann durch Denkendorf (Foto links) wo wir spontan eine Kaffeepause einlegten inmitten angetrunkener Vatertagsfeierer, die sicherlich noch gar nicht alle Väter waren. Später weiter bis zur Villa Rustica (Foto rechts) mit Besichtigung eines rekonstruierten römischen Gehöftes. Da es langsam immer dunkler am Himmel wurde, ging es dann sehr zielstrebig zurück zum Hotel. Abends wieder gemütliches Beisammensein bei super leckerem Essen.


3.Tag 22.05.2009

zwischen Hopfen, Spargel und Braukunst

Der heutige Tag sollte sehr schlecht werden, darum gab es ein Alternativprogramm in Ingolstadt (zu Fuß und mit dem Bus). Wir jedoch starteten zur Tour die uns an vielen Hopfenfeldern vorbei führte (Foto links). Weiter durch teilweise kleinste Straßen bis nach Weltenburg. Dort begegnete uns ein Unwetter das wir zu Fuß unter einer Markise abwarteten. Danach ging es weiter ins Kloster Weltenburg mit seinem uralten Biergarten, wo wir etwas leckeres zu uns nahmen. Nach dem Essen dann die Schifffahrt durch den Donaudurchbruch (Foto rechts) von Kloster Weltenburg nach Kelheim und zurück.

Nun fuhren wir noch einmal auf den Berg um diesmal bei schönem Wetter Fotos aus der Höhe zu machen. Dabei verfuhren sich einige, aber wir trafen uns alle wieder. Gemeinsam dann die Straße nach Kelheim zur Befreiungshalle (Foto links). Nur zwei entschieden sich diese auch zu Besichtigen, aber der Blick von oben (Foto rechts) war es auf jeden Fall wert. Nun noch schnell einen Kaffee bevor die Rückreise zum Hotel begann. Die Fahrt ging wieder schöne Straßen entlang teilweise durch Felder. Im Quartier diesmal Essen innen, da es nicht warm genug für draußen war.


4.Tag 23.05.2009

Altmühltal

Heute gab es nach dem Essen erst einmal das Fotoshooting, da vier der Teilnehmer aus privaten oder dienstlichen Gründen abreisen mussten. Die Motorräder im Halbkreis aufgestellt und danach Fotos gemacht (siehe ganz oben bzw. unten bei Abreise). Nach der Verabschiedung starteten wir unsere Tour kreuz und quer durch die schönsten Gegenden, auch wenn ab und an Trecker uns zur Verzweiflung bringen wollten. Es saß uns ein bisschen die Zeit im Nacken denn wir hatten 11 Uhr einen Termin an der Rosenburg. Kaum angekommen ging es sofort in die Burg, denn 11 Uhr startete die Show der hiesigen Falknerei. Diese Vorführung begeisterte Alle (Fotos rechts und links). Es war sehr heiß und nach ca. 40 Minuten war die Show zu Ende. Es wurde uns Phantastisches geboten für das Eintrittsgeld.

Nach der Show starteten wir in zwei Gruppen zum Mittag, jedoch hat sich in mein Navi ein unbekannter Wegpunkt eingeschlichen. Nach kurzweiligen 20 km fiel mir das endlich auf und wir wendeten. Nun fuhren wir auf recht direktem Weg zum nächsten Programmpunkt. Das Frauenhäusl ist ein echter Geheimtip und die andere Gruppe wartete schon auf uns (Foto links). Natürlich waren die Lacher auf unserer Seite dank der Ehrenrunde die wir drehten. Heute hatten wir zumindest den Preis der längsten Tour gewonnen. Es gab lecker Essen und später starteten wir zum letzten Zwischenziel. Die Wetten wurden schon abgeschlossen wo wir lang fahren, aber diesmal waren wir die Ersten. Also zuerst zur Aussicht und einmal ins Tal schauen. Als wir die Anderen dann ankommen hörten fuhren wir zu ihnen zum Schloß Hirschberg (Foto rechts).

Wir besichtigten die Außenanlagen und es wurden keine Mühen gescheut für außergewöhnliche Fotos (Foto links). Manchmal üben alte Schlösser eine gewisse Magie aus und schon ist man praktisch "gefesselt" (Foto rechts). Dank des wiederum heißen Wetters wurde kurzerhand noch eine Eisdiele in die Tour eingebaut. Zu dieser kamen wir wieder etwas später, aber das lag diesmal an der Streckenwahl durch das Altmühltal und nicht den direkten Weg der Anderen. Nach einem Eisbecher fuhren wir dann in einzelnen Gruppen zurück, da einige noch zu Louis wollten, Geld brauchten oder Tanken wollten.
Der letzte Abend hatte uns aufgezeigt wie schnell doch die Tage vergehen. Einige fingen schon an zu packen, andere saßen beieinander und erzählten. Der Abend klang langsam aus und Alle gingen zufrieden ins Bett.


5.Tag 24.05.2009

Rückreise

Nach dem Frühstück starteten die ersten Beiden sehr zeitig, da sie noch bis zur Ostsee wollten für eine weitere Urlaubswoche. Der Rest verabschiedete sich auch reihum und nach dem Bezahlen und Auschecken wurden die Motorräder beladen und die letzte Tour begann. Zuerst auf die Autobahn, da sich im Süden schlechtes Wetter androhte. Bis auf vereinzelte Tropfen hatten wir aber keinerlei Sorgen mit Nässe. Wir fuhren bis Erlangen, wo sich wieder einer Verabschiedete und die diesmal kleinere Gruppe fuhr dann über Coburg zurück um Suhl herum. Eine kleine Pause (Foto links) bevor es dann weiter in den Thüringer Wald ging. Dort gab es in einer Kurve an einer kleinen Raststätte mehrere Thüringer Bratwürste. Nach dieser Verpflegung dann weiter Richtung Gotha. In Gotha gab es dann leider die Umleitung in der Umleitung mit einer integrierten Umleitung. Völlig genervt gab es eine Pause und wir beschlossen um den Harz zu fahren. Also ging es Richtung Worbis und dann weiter nach Duderstadt. Dort verabschiedete sich wieder einer und der Rest fuhr bis Seesen. Dort wollten wir eine Kaffeepause machen, aber kaum angekommen war Feierabend. Somit war die Pause im Stehen auf dem Parkplatz nicht sehr idyllisch. Nun fuhr jeder seinen eigenen Weg nach Hause und ich kam dann sehr zufrieden an meiner Garage an. Alle sind gut zu Hause angekommen und Spaß gemacht hat es anscheinend auch allen. Das Altmühltal ist jetzt keine unbekannte Region mehr!

Vielen Dank nochmals an alle Teilnehmer!!!


Noch ein paar Daten für die Interessierten:

verbrauchter Sprit 73,75 Liter
bezahlter Sprit 100,12 Euro
Gesamtfahrleistung 1600 km