Saison-Abschlußtour nach Worbis im Eichsfeld/Thüringen

03. bis 05.10.2008


1.Tag 03.10.08

Nach dem Frühstück langsam das Motorrad beladen und dann auf zur Tankstelle um auf Dirk, Bianca und Hans zu warten. Wir haben uns 10 Uhr verabredet und somit konnte Hans sogar noch Luft prüfen. Endlich konnten wir dann 10:15 Uhr los. Zuerst auf die Stadtautobahn bis Rüningen und ab dort Landstrasse Richtung Salzgitter Bad. Unterwegs stand dann Wolfgang Grimm am Strassenrand um uns zuzuwinken. Erstes Ziel war 11 Uhr bei Gerhard und Birgit. 3 Minuten nach 11 Uhr waren wir dort und wir wurden mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen auf der Terasse empfangen. Nachdem auch Ute, Wolfgang, Georg und Monika eintrafen sollte unsere Tour dann pünktlich 12 Uhr starten.

Nach einer ganz kurzen Fahrt ein kleiner Stopp an der Innerstetalsperre. Danach weiter quer durch den Harz in Richtung Osterode. Wir fahren natürlich nicht direkt, weil es eine viel zu kurze Anfahrt ist. In Duderstadt bekommt dann Georg einen Tankstop und es wird schnell und heftig geraucht, weil der letzte Stop schon so lange her war...
Endlich in Worbis angekommen begrüßten uns winkend von der Terasse Günni und Antje. Sie sind schon einen Tag früher angereist, genau wie Michael und Andrea. Die Beiden waren aber noch unterwegs sich das Eichsfeld anzusehen. Nach Kaffee und Kuchen beschlossen dann einige eine kleine Runde zu drehen, andere blieben im Hotel. Es wurde eine schöne Rundfahrt durch das Ohmgebirge und das Eichsfeld wieder zurück zum Hotel. Unterwegs wurden noch die Kranken versorgt damit alle die Tour gut Überstehen.
Mittlerweile sind auch die letzten Beiden (Rene und Maya) eingetroffen. Nun waren alle 16 Personen mit 14 Motorrädern vor Ort. Nach dem Duschen und Umziehen gab es Abends im Hotel lecker Essen und jede Menge Spaß bis in die späten Stunden. Einige beteten anscheinend noch zum Wettergott, denn die Voraussagen waren nicht die Besten...

2.Tag 04.10.08

Am Morgen gab es von mir einen kleinen Spaziergang in die Stadt. Auf dem Rückweg fing es an zu Regnen. Dies sollte auch länger so bleiben. Nach einem ausgiebigen Frühstück dann der Beschluß die Abfahrt nach Hinten zu verschieben. Also warten und hoffen auf besseres Wetter. Gegen 10:30 Uhr wurde es langsam besser jedoch wollten einige erst noch in den Ort und wir verabredeten uns zur Tour für 12 Uhr. Dirk, Bianca und ich fuhren in den Ort um Eichsfelder Wurst zu kaufen und dann ging es auf eine kleine Rundreise von 50 km. Pünktlich um 12 Uhr dann zurück am Hotel um mit insgesamt 13 Motorrädern zu starten

Das Ziel sollte die Wartburg sein. Anfangs bei feuchter Strasse noch sehr ruhige und verhaltene Fahrweise aller Mitfahrer. Ein einziger Autofahrer sah das anders und meinte sich zwischen uns drängeln zu müssen. Gebracht hat es ihm nichts. Andere Verkehrsteilnehmer waren sehr nett und ließen uns vor, so das die Gruppe nicht auseinander riß. Nach einer guten Stunde dann eine Pause auf einem Parkplatz irgendwo in Thüringen. Mittlerweile war herrlichster Sonnenschein und die gute Laune stieg bei Allen immens.
Als wir dann später endlich in Eisenach ankamen suchten wir uns in der Stadt eine Parkmöglichkeit. Der Parkplatz oben an der Wartburg war leider gesperrt, als wir ankamen. Nun ging es also zu Fuß auf um den Berg zu erklimmen. Einige waren verloren gegangen. Später stellte sich heraus das sie im Bus nach oben saßen, aber als Art Strafe für das heimliche Fahren gab es keine Thüringer Bratwurst mehr. Wir jedoch bekamen Bratwürste mit Senf. Einer hatte so viel Senf das er sich eine Portion für später im Ärmel mitnehmen wollte.
Ab der Bratwurst bis nach Oben war es noch ein steiles Stück Aufstieg. Dank der Motorradkleidung und des Wetters standen bald alle voll im Schweiß. Trotzdem ließ sich fast keiner davon abbringen. Oben angekommen wurde zuerst die hervorragende Weitsicht bewundert. Wir haben einen wirklich schönen Tag genutzt. Nach der Außenansicht also rein in die Burg. Eigentlich wollten wir die Führung mitnehmen, aber eine Stunde Wartezeit auf die nächste freie Führung ließ es uns vergessen.
Nachdem wir alles gesehen hatten begann der Abstieg. Einige hatten es eilig weil sie hungrig waren, aber die Bratwurst war an beiden Ständen ausverkauft. Somit ging es bergab um dann gleich in ein Cafe einzukehren. Nach einer Akklimationszeit bei Kaffee und anderen Leckereien also der Start der Rückfahrt. Rene und Maya verabschiedeten sich, da sie fast schon zu Hause waren und nicht wieder zurück wollten. Die Wetterprognose für Sonntag war ja nicht wirklich die Beste. Somit starteten 11 Motorräder den Rückweg.
Der Weg führte uns an dem Naturschutzgebiet Hainich vorbei und Dank einer Straßensperre gab es einen kleinen Umweg. Unterwegs wurde ein Ort gleich zwei Mal durchfahren, da Ehrenrunden eleganter sind als Wendemanöver. Später standen wir dann an einem geschlossenen Bahnübergang an dem dann Wolfgang beschloß, das wir mal die Hinterhöfe von Bahnhöfen testen sollten. Zum Glück gab es eine Durchfahrtsmöglichkeit für Zweiräder...
Danach gab es dann schnell an einer Tankstelle Sprit für Georg und Zigaretten für die Raucher. Nebenbei wurde noch der Unterschied von Hup und Tröt ausgetestet. Nach Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder am Hotel. Schnell Umziehen und runter zum Essen. Nach einem schönen und gemütlichen Abend ging dann jeder zu Bett.

3.Tag 05.10.08

Nach unserem gemeinsamen Frühstück machten sich als erstes Andreas und Michael auf den Weg, denn sie hatten es bekannter Weise am Weitesten. Nach dem Kampf mit dem Kartenleser zum Bezahlen ging es dann an das Packen der Motorräder und dann wieder Richtung Heimat. Das Wetter sah nicht sehr gut aus, also Richtung Duderstadt und dann weiter über Herzberg südlich des Harzes entlang. Bei einsetzendem Regen wurde noch ein Stopp eingelegt um die Regensachen überzuziehen. Dann der Beschluß in Seesen eine Kaffeepause einzulegen. In Seesen angekommen gab es Kaffee und Kuchen. Es war zwar trocken von Oben, aber der Wind war sehr stark.

Nach der Pause verabschiedeten sich Alle voneinander und es ging auf die letzte Etappe. Zuerst bogen Gerhard und Birgit Richtung Goslar ab. In Salzgitter Bad dann Ute und Wolfgang. In Salzgitter Thiede Georg und Monika. In Rüningen später Günni und Antje und am Ölper Kreuz dann Hans. An der Hamburger Strasse trennten sich dann auch die Wege von Dirk und Bianca und Jens. Abends meldeten sich auch Michael und Andrea wohlbehalten zurück, sie hatten allerdings eine sehr anstrengede Fahrt über neun Stunden hinter sich.
Es waren drei sehr schöne Tage die wieder stark die Bauchmuskulatur trainiert haben. Vielen Dank allen Mitfahrern und bis zum nächsten Mal.